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NVIDIA Quadro K620M

Die Quadro K620M wurde von Nvidia im ersten Quartal 2015 als Nachfolger der wesentlich schwächeren Quadro K610M angekündigt. Durch die Unterstützung von zertifizierten Treibern, die für professionelle Programme wie CAD und DCC optimiert wurden, eignet sich die Grafikkarte besonders für den Einsatz in mobilen Workstations. Sie verfügt über ein 64-Bit-Interface und 2 GB DDR3-Speicher mit einem effektiven Speichertakt von 2000 MHz und einer Speicherbandbreite von 14,4 GB/s. Der Grafikchip hat eine Basistaktung von 1029 MHz, die bis auf 1124 MHz erhöht werden kann. Die GPU basiert auf der Maxwell-Architektur und wird im 28-nm-Verfahren hergestellt.

Architektur
Die im Februar 2014 erstmals eingesetzte Maxwell-Architektur verwendet ein völlig neues Streaming-Multiprozessoren-Design (SMM), das die Stromverbrauchseffizienz im Vergleich zum Vorgänger Kepler (SMX) erheblich verbessert hat. Mit Maxwell wurden ebenfalls PureVideo HD der sechsten Generation und CUDA 5.2 eingeführt. Durch die Vergrößerung des L2-Caches konnte die Speicheranbindung auf 64 Bit reduziert werden. Dank kleinerer SMM mit nur 128 ALUs und eines optimierten Schedulers, der bis zu zwei Aufgaben parallel verrichten kann, sind Leistungen von bis zu 90% der Vorgängerarchitektur SMX mit 192 ALUs möglich. Die neue SMM-Architektur ermöglicht somit eine bessere Verteilung der Ressourcen, wodurch die Energieeffizienz erhöht wird. Die Nvidia Quadro K620M basiert auf dem Chip GM108 der ersten Maxwell-Generation und verfügt über 3 SMMs, mit insgesamt 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs.

Funktionen
Durch PureVideo HD der sechsten Generation ist mit der Grafikkarte DCI 4K Decoding mit 4096 x 2160 Pixeln und ein verbessertes Decoding von H.624 und MPEG-2 möglich. Bis zu vier Bildschirme gleichzeitig werden unterstütz und können über DisplayPort 1.2 oder HDMI 1.4a angeschlossen werden. Die Grafikkarte ist mit der Optimus-Technologie ausgestattet, die durch die Abschaltung der Karte unter geringer Last Energie spart. Zur Entlastung der CPU verfügt die Karte außerdem über Dynamic Parallelism und Hyper-Q, wodurch mehrere Prozesse von der GPU gleichzeitig bearbeitet werden können. Mit Nvidias 3D Vision Pro und Mosaic Technologie ist die Nvidia Quadro K620M zudem fähig, 3D-Umgebungen auf mehreren Displays bis hin zu Multi-Projektoren-Wänden anzuzeigen. Die zertifizierten Treiber der Quadro- Serie tragen dazu bei, dass Grafikprogramme deutlich performanter laufen. Im Vergleich zu GPUs mit ähnlichen Spezifikationen kann somit beispielsweise die Leistung von OpenGL, das in der Version 4.5 unterstützt wird, erheblich erhöht werden. Zur Darstellung von realistischer Physik kommt Nvidias PhysX zum Einsatz, DirectX 11.2 und DirectX 12 werden zudem unterstützt.

Leistung
Dank der energiesparenden Maxwell-Architektur liegt der Stromverbrauch der Nvidia Quadro K620M bei knapp 30 W. Die Gaming-Performance ist mit der der GeForce 840M oder der älteren Quadro K1100M vergleichbar. Die meisten Spiele von 2014 und 2015 laufen auf mittleren bis hohen Einstellungen. Grafisch anspruchsvollere Spiele wie Crysis 3 oder Battlefield 4 sind jedoch nur auf niedrigen Einstellungen spielbar. Die Grafikkarte wird hauptsächlich in mobilen Workstations verbaut und ist für den Einsatz professioneller Grafik- und Designprogramme optimiert. Sie ist daher vor allem in Notebooks über 15 Zoll im hochpreisigen Gerätesegment für den professionellen Gebrauch zu finden.
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Technische Daten
ModellQuadro K620M
DirectX-Version11.2
Chip-Takt1124 MHz
Speichertakt2000 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße2048 MB
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units24
Rechenleistung über Stream-Prozessoren863 GFlops
Pixelfüllrate8990 Mpixel/s
Speicherbandbreite14.4 GB/s
Fertigungsprozess28 nm