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NVIDIA Quadro K1000M

Die NVIDIA Quadro K1000M Serie ist eine Mitteklasse-Grafikkartenreihe für Workstation-Notebooks, die am 1. Juni 2012 eingeführt wurde. Quadro-Grafikkarten sind speziell an professionelle Anwender gerichtet und bieten durch optimierte Treiber eine besonders hohe Leistung bei der Arbeit mit computergestütztem Design (CAD) und CGI sowie der Erstellung digitaler Inhalte (DCC). Die erste GPU der Serie war die Quadro K1000M, die über 192 Shadereinheiten, 16 TMUs und 16 ROPs verfügt und eine Taktfrequenz von 850 MHz hat. Sie ist mit maximal 2048 MB DDR3-Speicher ausgestattet, der über ein 128-Bit Interface angebunden ist und mit effektiv 1800 MHz taktet. Mit der Quadro K1100M wurde die Serie am 23. Juli 2013 erneuert. Sie ist mit 384 Shadereinheiten, 32 TMUs und 16 ROPs deutlich stärker als ihre Vorgängerin, taktet mit 716 MHz etwas niedriger. Sie kommt mit schnellerem GDDR5-Speicher, der mit effektiv 2800 MHz taktet.

Architektur
Die Grafikkarten der NVIDIA Quadro K1000M Serie benutzen den GK107-Grafikchip, der auf der Kepler-Mikroarchitektur basiert. Kepler ist der Nachfolger von Fermi und benutzt ein überarbeitetes Streaming-Multiprozessor-Design, das im Gegensatz zum Vorgänger deutlich vergrößert wurde. Bei Fermi sind 48 Shadereinheiten, 16 Load/Store-Einheiten, 8 Textureinheiten (TMUs) und 8 SFUs auf einem Streaming-Multiprozessor (CM) verbaut. Der Shadertakt ist doppelt so hoch wie der Chiptakt, sodass innerhalb eines Taktzyklus 2 Threads ausgeführt werden. Zur Erhöhung der Energieeffizienz wurde diese Konfiguration eingestampft und um diesen Leistungsverlust auszugleichen die Zahl der Shadereinheiten pro Shadergruppe von 16 auf 32 erhöht. Der SMX ist deutlich größer geworden: 6 statt 6 Shadergruppen mit insgesamt 192 Shadereinheiten, 32 statt 16 Load/Store-Einheiten, 16 statt 8 TMUs und 32 statt 8 SFUs. Auch die Zahl der Warp-Scheduler wurde von 2 auf 4 erhöht, um die gewachsene Anzahl an Recheneinheiten verwalten zu können. Während die Quadro K1000M nur mit einem einzelnen SMX ausgestattet war, verfügt die Quadro K1100M über einen vollausgestatteten GK107-Chip mit 2 SMX. Die Grafikkarten werden mit der 28 nm Prozesstechnologie bei TSMC gefertigt.

Funktionen
Die Grafikkarten beschleunigen MPEG-1/2, MPEG-4, ASP und H.264 in 4K-Auflösung. Sie sind mit der Optimus-Technologie zum Umschalten zwischen integrierter und dedizierter Grafikkarte, der PhysX-Technologie für realistischere Spielumgebungen und der Mosaic-Technologie zum Anschließen mehrerer Bildschirme und Projektoren ausgestattet. Als Quadro-Modelle kommen sie zudem mit der 3D Vision Pro Technologie für professionelle Anwendungen. Die Quadro K1000M unterstützt DirectX 11.2, OpenGL 4.5 und OpenCL 1.2. Die Quadro K1100M unterstützt zudem das neuere DirectX 12.

Leistung
Die NVIDIA Quadro K1000M Serie ist für 15,6 Zoll große Workstation-Notebooks konzipiert und im Mittelklasse-Segment zu verordnen. Die Quadro K1000M ist in etwa mit der GeForce GT 630M mit DDR3-Speicher zu vergleichen. Nur ältere und anspruchslose Spiele sind mit ihr spielbar. Die Quadro K1100M ist aufgrund der niedrigeren Taktfrequenz etwas langsamer als die GeForce GT 740M mit GDDR5-Speicher. Die GPU kann einige moderne Spiele aus dem Jahr 2015 mit niedrigen bis mittleren Einstellungen und bei mittlerer Auflösung darstellen.
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