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NVIDIA GeForce 825M

Die Nvidia GeForce 825M (manchmal auch als GT 825M bezeichnet) ist eine dedizierte Mittelklasse-Grafikkarte. Sie wurde am 27. Januar 2014 angekündigt und basiert wie die einige der älteren GeForce GT 730M und GT 740M Grafikkarten auf dem GK208-Chip. Der Chip hat eine Basistaktung von 850 MHz und verfügt im Gegensatz zu stärkeren Modellen nicht über einen Turbo. Auf 2 sogenannten SMX (next generation Streaming Multiprocessor)-Shaderblocks befinden sich insgesamt 384 Shadereinheiten, 16 TMUs und 8 ROPs. Der mit 1.800 MHz getaktete 2048 MB DDR3 Speicher ist über ein 64-Bit-Speicherinterface angebunden.

Architektur
Der GK208-Chip der Nvidia GeForce 825M basiert auf der mit Kepler eingeführten SMX-Architektur. Diese Architektur ist verantwortlich für die optimierte Energieeffizienz, da die der Chiptakt für die gesamte GPU vereinheitlicht wurde. Die GPU wird im 28-nm-Verfahren gefertigt und nimmt mit 87mm² eine sehr kleine Fläche ein. Gegenüber der Vorgänger-Architektur Fermi werden 32 statt 16 Einheiten auf einem CUDA-Array verbaut, weshalb die GPU insgesamt über 12 solcher Arrays verfügt. 6 Arrays sind jeweils zu einem Block zusammengefasst und jeder der 2 Shaderblocks beinhaltet jeweils 192 Shadereinheiten und 8 TMUs. In der GPU sind außerdem 8 ROPs verbaut. Für das Dynamic-Parallelism-Feature verfügt die GPU über eine neue Grid Management Unit (GMU), welche auszuführende Aufgaben pausieren oder priorisieren kann. Der Hardware Sheduler wurde für Kepler außerdem gegen einen einfacheren Software Sheduler ausgetauscht, um Platz auf dem Chip freizugeben. Von jeder Grafikkarte der 800M-Reihe wird PCIe 3.0 unterstützt, wodurch der GPU Boost 2.0 Modus die Nvidia GeForce 825 automatisch übertakten kann, solange es das Kühlsystem des Notebooks erlaubt.

Funktionen
Zu den unterstützen APIs der Nvidia GeForce 825M gehören DirectX 12.0, Shader 5.0, Direct3D 11.0, OpenCL 1.1 und OpenGL 4.5. PureVideo HD der 5. Generation (VP5) ermöglicht das Decoding von MPEG-1/2, MPEG-4 ASP, H.264 und VC1/WMV9 bis 4K-Auflösung und VC1 und MPEG-4 bis 1080p-Auflösung. 4 Bildschirme (3, wenn 3D-Bildschirme angeschlossen werden) können bei bis zu 3840x2160 Pixeln über DisplayPort 1.2 oder HDMI 1.4a angeschlossen werden. Für das energieeffiziente H.264-Decoding kommt Nvidias NVENC zum Einsatz. U.a. kommt die Grafikkarte mit Dynamic Parallelism, wodurch die GPU eigene Threads starten kann, ohne auf die CPU zurückgreifen zu müssen, und Hyper-Q, das das Bearbeiten von mehreren Aufgaben gleichzeitig ermöglicht. Features wie Optimus zur Abschaltung der Grafikkarte bei geringer Last und Verde Drivers, die PhysX und 3D Vision auch auf ältere Notebooks bringen sind ebenfalls mit dabei. Durch 3D TV kann ein Notebook, das mit der Nvidia GeForce 825M ausgestattet ist, außerdem zur Wiedergabe an einen 3D-Fernseher angeschlossen werden.

Leistung
Die Leistung der GeForce 825M liegt in etwa zwischen der der älteren GT 730M und GT 740M. Damit sind die meisten Spiele aus den Jahren 2013 und 2014 auf mittleren Einstellungen und einer Auflösung von 1366x768 Pixeln. Grafisch anspruchsvollere Spiele wie Crysis 3 und Battlefield 4 laufen nur auf niedrigeren Auflösungen und Einstellungen. Die Grafikkarte hat einen Stromverbrauch von 33W und ist somit für den Einbau in 14 Zoll oder größeren Notebooks geeignet.
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Technische Daten
ModellGeForce 825M
DirectX-Version11.0
Chip-Takt850 MHz
Shadertakt1029 MHz
Speichertakt1800 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße2048 MB
SpeichertypDDR3
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren384
Texture-Mapping-Units16
Rechenleistung über Stream-Prozessoren652,8 GFlops
Pixelfüllrate6800 Mpixel/s
Speicherbandbreite14.4 GB/s
Fertigungsprozess28 nm
Transistoren1300 in Mio.

31 Notebooks mit NVIDIA GeForce 825M

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