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AMD Radeon HD 8000G

Die AMD Radeon HD 8000G-Serie umfasst eine Reihe von integrierten Grafikeinheiten, die auf AMDs Richland Advanced Processing Units (APUs) verbaut sind. Anders als im Vorfeld angenommen handelt es sich bei den GPUs der Serie lediglich um umbenannte Modelle der vorherigen HD 7000G-Serie, die auf der TeraScale 3 Architektur basieren. Die Serie umfasst 8 Modelle, die auf Richland-APUs aus dem Jahr 2013 verbaut sind. Die schwächste GPU der Serie ist die HD 8310G mit 128 Shadereinheiten, 8 TMUs und 4 ROPs. Mit 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs ist die HD 8650G die stärkste GPU der Serie. Dazwischen sind 2 weitere Konfigurationen mit 192 und 256 Shadereinheiten zu finden. Die Taktfrequenz beträgt minimal 424-554 MHz (HD 8310G) und maximal 533-720 MHz (HD 8650G). Alle GPUs sind über ein 128-Bit Bus-Interface an den DDR3 Systemspeicher angebunden.

Architektur
TeraScale 3 ist eine VLIW SIMD Mikroarchitektur, die das Unified-Shader-Modell benutzt. Sie ist die 3. und letzte Weiterentwicklung der TeraScale-Architektur, die erstmals 2008 vorgestellt wurde. TeraScale 3 benutzt statt des älteren 5-Wege VLIW Designs (VLIW5) das 4-Wege VLIW Design (VLIW4). Damit wird die Pipeline-Ausnutzung der Grafikprozessoren optimiert, da moderne Spiele dazu tendieren, nur 3-4 ALUs pro Taktzyklus zu benutzen und die 5 zu ignorieren. Die TeraScale 3 Grafikchips wurden mit einer zusätzlichen Tessellation-Einheit ausgestattet, wodurch sich die DirectX 11 Performance verbessern sollte. Die TeraScale 3 Chips sind in Compute Units (CUs) unterteilt, von welchen jede mit 64 Shadereinheiten und 4 TMUs ausgestattet ist. Pro 2 dieser CUs sind 4 ROPs verbaut, ihre Zahl ist jedoch auf 8 begrenzt. Die Basiskonfiguration mit 2 CUs kommt in der HD 8310G und HD 8350G zum Einsatz. Die HD 8410G und HD 8450G verfügen über 3 CUs mit 192 Shadereinheiten, 12 TMUs und 4 ROPs. Die HD 8510G und HD 8550G sind mit 4 CUs und insgesamt 256 Shadereinheiten, 16 TMUs und 8 ROPs ausgestattet. Die maximale Konfiguration ist in der HD 8610G und HD 8650G zu finden, die über 5 CUs und 384 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs verfügen.

Funktionen
Der UVD3 und die VCE 1.0 sind für das De- und Encoding von MVC, MPEG-4 Part 2 (DivX, xVid), MPEG-4 AVC/H.264 und Adobe Flash Videos zuständig. Die AMD Eyefinity-Technologie unterstützt mehrere Monitore, die über HDMI, DisplayPort 1.2 und DVI angeschlossen werden können. Die Northbridge der Richland-APUs ist mit AMD Turbo Core 3.0 ausgestattet, wodurch automatisches bi-direktionales Powermanagement zwischen CPU und GPU möglich ist, das die Performance innerhalb der Grenzen der TDP der APU maximiert. Unterstützte APIs sind DirectX 11, OpenGL 4.2 und OpenCL 1.2. Die GPUs sind mit dem AMD HD Media Accelerator ausgestattet.

Leistung
Die GPUs der AMD Radeon HD 8000G-Serie sind von dem Systemspeicher abhängig, weshalb die Leistung zu einem großen Teil davon abhängt, ob schneller Dual-Channel Speicher verwendet wird. Im Bestfall ist das Performanceniveau der HD 8310G mit dem der integrierten HD Graphics 4000 und der dedizierten HD 6450M vergleichbar. Die weitaus stärkere HD 8650G ist hingegen sogar auf demselben Niveau wie eine dedizierte HD 7670M oder GeForce GT 630M.
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3 Notebooks mit AMD Radeon HD 8000G

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