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AMD Radeon HD 7590M

Die AMD Radeon HD 7590M ist eine mobile Mittelklasse-Grafikkarte für Notebooks, die am 8. Januar 2012 eingeführt wurde. Die Karte benutzt den Thames XT Grafikchip, der mit 480 Shadereinheiten, 24 TMUs und 8 ROPs ausgestattet ist. Die Zahl der Shader ist allerdings nicht mit der von modernen Grafikkarten vergleichbar, da die GPU noch eine ältere Architektur benutzt. Die AMD Radeon HD 7590M hat eine Taktfrequenz von 600 MHz und einen Speichertakt von effektiv 3200 MHz. Der maximal 1024 MB große GDDR5-Speicher ist über ein 64-Bit Interface angebunden.

Architektur
Die AMD Radeon HD 7590M benutzt den Thames Grafikchip in der XT-Variante, der zur Turks-RV930-Baureihe gehört. Turks ist der Codename für die GPUs, die mit der 40 nm Prozesstechnologie gefertigt werden und über 716 Millionen Transistoren verfügen. Da diese Fertigungsart schon in den Whistler-Chips der HD 6000M-Serie verwendet wurde, handelt es sich beim Thames-Chip der AMD Radeon HD 7590M um eine Umbenennung dieser Bauart. Im Gegensatz zur Radeon HD 7730M und aufwärts basiert die AMD Radeon HD 7590M nicht auf der aktuellen Graphics-Core-Next-Architektur, sondern auf der TeraScale-2-Architektur, die bereits 2009 mit der HD 5000-Serie eingeführt wurde. TeraScale 2 ist eine VLIW5-Architektur, die das Unified-Shader-Model benutzt. Mit dem 5-Wege VLIW-Design werden Operationen parallel ausgeführt, ohne dabei zu komplex zu werden. Die Architektur der Shadereinheiten (Processing-Elemente) bleibt weitgehend unverändert. Jeweils 80 Processing-Elemente sind auf sogenannten Stream-Cores verbaut, von denen jeweils 16 zusammen mit 4 Textureinheiten einen „SIMD-Core“ bilden, der in etwa mit den Compute-Units bei GCN vergleichbar ist. Im Gegensatz zu TeraScale 1 unterstützen die SIMD-Cores bei TeraScale 2 DirectX 11 und sind daher für Interpolation nicht mehr auf dedizierte Interpolatoren angewiesen. Zudem wurden sie mit den Fused-Multiply-Add-Instruktionen (FMA) für höhere Präzision bei Berechnungen ausgestattet und unterstützen nun nativ den SAD-Befehl für eine deutlich höhere Leistung z.B. bei Video-Encoding und –Transcoding. Jeder SIMD-Core verfügt über einen 32 KB Data Cache und einen 8 KB L1 Cache. Alle SIMD-Cores teilen sich zudem einen 64 KB Data Cache.

Funktionen
Die AMD Radeon HD 7590M unterstützt die APIs DirectX 11, OpenGL 4.4 und OpenCL 1.2 sowie Shader-Modell 5.0. Weitere Features sind AMD PowerPlay, DirectCompute 11, HD3D, HDCP und High-Dynamic-Range-Unterstützung (HDR). Die GPU verfügt über den Unified-Video-Decoder 3 und die Video-Coding-Engine 1.0 für De- und Encoding von MVC, MPEG-4 Part 2 (DivX, xVid), MPEG-4 AVC/H.264 und Adobe Flash Videos. Bis zu 6 Bildschirme können angeschlossen werden, mit Auflösungen bis 2560x1600 Pixeln über HDMI 1.4a und 2048x1536 über VGA.

Leistung
Mit Blick auf die Taktfrequenz ist die AMD Radeon HD 7590M mit der Vorgängerin HD 6650M vergleichbar. Durch den schnelleren GDDR5-Speicher sollte sie jedoch noch etwas leistungsfähiger sein. Die meisten Spiele aus dem Jahr 2011 sollten mit niedrigen Einstellungen und niedrigen bis mittleren Auflösungen spielbar sein. Die GPU hat eine TDP von 18 Watt.
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Technische Daten
ModellRadeon HD 7590M
DirectX-Version11
Chip-Takt600 MHz
Speichertakt3200 MHz
Dedizierter SpeicherJa
Speichergröße1024 MB
SpeichertypGDDR5
Speicheranbindung64 Bit
Stream-Prozessoren480
Texture-Mapping-Units24
Rechenleistung über Stream-Prozessoren576 GFlops
Pixelfüllrate4800 Mpixel/s
Speicherbandbreite25.6 GB/s
Fertigungsprozess40 nm
Transistoren716 in Mio.