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WSJ: Samsung wird Anfang 2018 ein faltbares Smartphone vorstellen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Technische Innovation: Auf den Trend hin zu Smartphones mit fast randlosem Display könnte Samsung schon 2019 ein faltbares Modell folgen lassen.

Samsung wird nun schon seit einer ganzen Weile nachgesagt, an einem „faltbaren“ Smartphone zu arbeiten. Das südkoreanische Unternehmen hat sich hinsichtlich dieses Projekts allerdings weitgehend bedeckt gehalten, geschweige denn gar einen Termin für die Veröffentlichung in Aussicht gestellt. Dies ruft nun das Wall Street Journal auf den Plan: In einem aktuellen Bericht gibt die US-Publikation zu verstehen, Samsung werde das mysteriöse Gerät definitiv im nächsten Jahr enthüllen.

Den vorliegenden Angaben nach trägt das Projekt bei Samsung intern den Codenamen „Winner“. Analog zu früheren Berichten heißt es außerdem, das neuartige biete ein rund 7 Zoll großes Display, welches sich in der Mitte zusammenklappen lässt.

Im zusammengeklappten Zustand kann „Winner“ laut dem Bericht zudem offenbar wie ein klassisches Smartphone genutzt werden. Dazu wartet das Gerät auf der Frontseite mit einem weiteren, etwas kleineren Display und auf der Rückseite mit einer Kamera auf. Zu einem absoluten Nischenprodukt dürfte Samsungs Neuentwicklung allerdings durch den Preis werden: Das Wall Street will von 1500 US-Dollar erfahren haben. Zur Markteinführung - und gewissermaßen als Test für einen größeren internationalen Rollout - sollen daher hauptsächlich Fans von Mobile-Gaming mit dem faltbaren Gerät angesprochen werden.

Samsung gehörte zu den ersten Smartphone-Herstellern überhaupt, die mit einem gekrümmten Display experimentierten. Die Reihen Galaxy S und Note sind seit einigen Jahren führend in Sachen Display-Technik. Ein echtes faltbares Gerät für den Massenmarkt konnte jedoch auch der südkoreanische Elektronikriese bislang nicht präsentieren. Sollten die vorliegenden Informationen aber korrekt sein - wonach es aufgrund mehrerer übereinstimmender Leaks in dieser Sache inzwischen sehr aussieht – muss sich die Technikbranche nicht mehr allzu lange gedulden.

Quelle: Wall Street Journal