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  3. Windows Phone 8.1 bietet native Unterstützung für Apple's Passbook Pässe

Pässe für die Passbook App funktionieren nun auch unter Windows Phone 8.1Bildquelle: notebookinfo.de
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Pässe auch unter Windows Phone: Windows Phone 8.1 ermöglicht die Nutzung von Pässen für iOS Passbook App auch unter dem Microsoft Betriebssystem.

Apple bietet für das eigene Betriebssystem die vorinstalliert Passbook App an. Dahinter versteckt sich im Grunde eine virtuelle Brieftasche für Bordkarten verschiedener Airlines, Gutscheine, Sammelmarken und andere Rabattkarten. Die Karten lassen sich dabei über Apps, Strichcodes oder Mails und Webseiten zur Passbook App hinzufügen. Hat man die Ortungsdienste aktiviert, wird etwa die Bordkarte direkt im Flughafen auch auf dem Lockscreen angezeigt, so dass man die App nicht erst mühsam suchen und aufrufen muss, wenn es etwa an den Check-In geht.

Das Verfahren wird dabei bereits von vielen Unternehmen unterstützt, darunter von Airlines wie Lufthansa, Air Berlin, Fly Turkish, German Wings und weiteren Fluglinien. Für Punktesammler gibt es eine Unterstützung von Payback, Coupies und vielen weiteren Diensten. Wer viele Kundenkarten besitzt kann sich ebenfalls freuen, denn auch Esprit, Ikea, Obi, Tchibo und weitere Firmen sind Teil des Programms. Am Ende spart man sich durchaus Zeit und vor allem Platz im Portemonnaie, schließlich will man ja nur ungern 10 oder mehr verschiedene Plastikkarten immer bei sich tragen müssen oder diese je nach Bedarf austauschen.

In Windows Phone 8.1 ist es mit Hilfe der Microsoft Wallet nun möglich eben diese Pässe auch im Windows Mobile Betriebssystem nutzen zu können. Laut ersten Tests funktioniert der Import von solchen Pässen hin zur Microsoft Wallet absolut problemlos. Unklar ist allerdings, ob iOS spezifische Features wie etwa Benachrichtigungen bei einem Gate-Wechsel ebenfalls Teil der Integration bei Windows Phone 8.1 sind.

Aktuell ist nicht bekannt, ob eine Kooperation zwischen Apple und Microsoft für die Nutzung dieses Features existiert, vielleicht bahnt sich hier aber am Ende tatsächlich eine Kooperation zwischen beiden Unternehmen an.

Quelle: Tom Warren The Verge @ Twitter

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