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  3. Windows 8: Neue Details, Touch-Optimierung & Beta-Download

Microsoft sprach gestern auf der Build-Konferenz vor Entwicklern und der Presse über die Neuentwicklung Windows 8. Der Fokus des kommenden Betriebssystems liegt bei der Optimierung für den mobilen Sektor.

Während Windows 7 im klassischen Notebook-Segment gut aufgenommen wurde, stagnierten die Verkäufe von Windows-Tablets. Hier konnte Microsoft zwar Business-Kunden begeistern, die breite Masse griff aber eher zum einfacheren Google Android oder Apple iOS.

Der erste Schritt in Sachen Optimierung ist das Metro-Design, welches sich mit seinem Homescreen bereits bei Smartphones durchsetzen konnte. Mit der Umsetzung für stationäre Rechner profitiert der Nutzer von netten Live-Updates der einzelnen Ordner und Programme. Bei Notebooks und Tablets können diese automatischen Aktualisierungen schnell zu einem erhöhten Stromverbrauch führen, da stets die Datenverbindung (UMTS / WLAN) zur Synchronisation genutzt wird.

Für die Touch-Optimierung sorgt weiterhin eine Bildschirmtastatur, welche im klassischen und geteilten Design integriert wird. Letzteres ermöglicht die verbesserte Eingabe mit Hilfe der Daumen. Ein integriertes Wörterbuch soll zugleich Tippfehler schneller beseitigen. Durch eine variable Skalierung des Metro-Designs wird Windows 8 in der Lage sein auch auf niedriger auflösenden Bildschirmen oder auf kleinen Tablets eine gute Figur zu machen. Das gilt für den Homescreen, die Apps und den optimierten Internet Explorer 10. Außerdem wurden die Abläufe so optimiert, dass selbst schwachbrüstige Systeme mit der Multitasking-Option arbeiten können, ohne Performance-Einbuße hinnehmen zu müssen.

In Sachen Applikationen (Apps) will Microsoft über den Windows Store und die Kontrolle jedes einzelnen Programms garantieren, dass alle Windows 8 Medien mit der angebotenen Software arbeiten können. Hinzu kommt die Verfügbarkeit auf allen Geräten über eine Cloud-Synchronisation mit Hilfe der Windows Live-ID. Somit können Apps, die auf dem Tablet heruntergeladen wurden, auch auf dem Desktop-PC genutzt werden. Microsoft lässt den Entwicklern die Freiheit, Programm miteinander verschmelzen zu lassen, sodass eine Art Kommunikation zwischen verschiedenen Apps aufgebaut werden kann.

Freunde der klassischen Windows Desktop-Ansicht kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Auf Wunsch kann die Ansicht entsprechend umgestellt werden. Die Systemvoraussetzungen für eine Windows 8 Installation bei PCs orientieren sich stark am Vorgänger Windows 7. So werden neben einem 1 GHz Prozessor ein (32-Bit) bzw. zwei (64-Bit) Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu 20 Gigabyte Festplattenspeicher benötigt. Diese Werte gelten jedoch nur für Desktop- und Notebook-Systeme.

Eine passende Beta-Version von Microsofts Windows 8 inklusive Entwickler-Tools steht ab sofort zum Download bereit. Je nach Wahl ist der Download zwischen 2,8 und 4,8 Gigabyte groß. Um einen Server-Crash zu verhindern drosselt Microsoft die Bandbreite des Downloads. Somit muss mehr Zeit eingeplant werden.

Quelle: Microsoft

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