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Windows 10 Version 1803: Neues Sammelupdate behebt SSD-Probleme (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
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April 2018 Update: Die vor wenigen Wochen erschienene Windows 10 Version 1803 wies einige Fehler auf, die Microsoft nun korrigiert.

Microsoft hat ein wichtiges Aktualisierungspaket für die aktuellste Windows 10 Ausgabe (Version 1803) - besser unter der Bezeichnung „Windows 10 April 2018 Update“ bekannt - zum Download freigegeben. Zu den damit ausgemerzten Fehlern gehören laut Angaben des Softwareriesen unter anderem auch jene, die zu Problemen mit verschiedenen SSD-Modellen von Intel und Toshiba geführt hatten.

Kurz nach Bereitstellung des April 2018 Updates am 30. April als Download wurden erste Ungereimtheiten mit der neuen Windows 10 Hauptversion bekannt. Eines der größeren Probleme betraf PCs mit einer Intel-SSD der Baureihen 600p und Pro 6000p, wo es nach dem Upgrade auf Version 1803 des Betriebssystems zu Systemabstürzen oder sogar einer endlosen UEFI-Boot-Schleife kommen konnte. Ein weiteres Datenträger-spezifisches Problem war im Zusammenhang mit Toshiba-SSDs der Modellreihen XG4, XG4 und BG3 aufgetreten. In diesem Fall konnte es auf damit ausgestatteten Mobilgeräten zu deutlich verringerter Akkulaufzeit kommen.

Microsoft reagierte auf diese beiden Problematiken zunächst mit Übergangslösungen. Für PCs mit den betroffenen Intel-SSDs wurde das April 2018 Update kurzerhand gar nicht mehr ausgeliefert und Benutzern von Rechnern mit einer der betroffenen Toshiba-SSDs empfahl das Unternehmen die Rückkehr zur älteren Windows 10 Version 1709.

Das neue kumulative Windows 10 Update, das unter dem Microsoft Knowledge Base Eintrag KB100403 geführt wird, korrigiert nun laut offiziellem Changelog unter anderem die Probleme mit NVMe SSDs. Außerdem führt das Windows-Team beispielsweise die Behebung Fehlers, der die Anmeldung via Windows Hello auf PCs mit einer dedizierten Grafikeinheit verhindern konnte, sowie Stabilitätsverbesserungen für den Browser Microsoft Edge auf. Zu beachten ist jedoch: Die automatische Verteilung des Aktualisierungspakets über Windows Update wird Microsoft erst am nächsten allmonatlichen Patch-Dienstag starten, also Anfang Juni.

Betroffenen Nutzer, die nicht länger auf die Lösung der beschriebenen Probleme warten können oder wollen, steht es alternativ selbstverständlich frei, die Installation des Sammelupdates durch Anklicken der Suchfunktion von Windows Update manuell zu initiieren. Darüber hinaus lässt sich das Aktualisierungspaket ebenso vollständig über den Microsoft-Update-Katalog herunterladen. Schließlich steht ab heute auch noch eine fehlerbereinigte Version des Windows 10 April 2018 Updates zum Download bereit, die nicht länger UEFI-Boot-Schleifen auf Systemen mit einer der erwähnten Intel-SSDs verursacht.

Quelle: Microsoft