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Windows 10 Redstone 3: Microsoft testet Power Throttling (Bild 1 von 2)Bildquelle: Dell
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Power Throttling: Microsoft will mit dem nächsten großen Windows 10 Update - Codename Redstone 3 - die Nutzung von CPU-Ressourcen optimieren.

Microsoft experimentiert im Rahmen des Windows Insider Programms bekanntlich regelmäßig mit neuen Windows 10 Features, die es dann über über kurz oder lang häufig auch in die finale Fassung einer neuen Hauptversion des Desktop-Betriebssystems schaffen. Aktuell ist „Power Throttling“ ein solches Experiment, wie der US-Softwareriese in einem Blog-Beitrag erläutert. Windows Insider im Fast Ring, die den neuesten Redstone 3 Build 16176 installiert haben, können sich demnach ab sofort einen ersten Eindruck von der Enerrgiesparfunktion machen.

Den Angaben von Microsoft nach verbirgt sich hinter der Bezeichnung Power Throttling ein neues OS-Feature, das dafür sorgen soll, dass im Hintergrund laufende Apps und Prozesse nur das nötige Minimum an CPU-Zeit beanspruchen beziehungsweise keine zu hohe CPU-Auslastung verursachen können. Einen Großteil der Prozessorleistung dürfen hingegen gerade im Vordergrund verwendete Programme, Apps, die Medien wiedergeben, und etwa einige vom jeweiligen Nutzer recht häufig genutzte Anwendungen für sich beanspruchen. Wenn Power Throttling optimal funktioniert, kann es laut Microsoft somit einen durchaus bemerkenswerten positiven Effekt auf die Akkulaufzeit eines Mobilgeräts haben.

Sowohl App-Entwickler als auch Anwender bekommen gemäß der offiziellen Angaben zum einen durch Entwicklerwerkzeuge, zum anderen durch neue Systemeinstellungen gewisse Kontrolle über die Funktionsweise von Power Throttling. Von Nutzern kann beispielsweise über einen Schieberegler in der Taskleiste die Aggressivität der Leistungsreduktion für Hintergrunddienste eingestellt werden und es gibt zudem unter den Akku-Einstellungen die Möglichkeit, einzelne Apps für die Zusammenarbeit mit Power Throttling zu konfigurieren.

Im Moment ist Power Throttling noch nicht komplett ausgereift und funktioniert laut Microsoft nur bei PCs, die mit einem Intel Core-Prozessor der 6. Generation (Skylake) oder neuer ausgestattet sind, da sich das OS-Feature Intels Speed Shift Technologie zunutze macht. In den kommenden Monaten will das Windows-Team jedoch auch Unterstützung für andere Prozessoren wie etwa AMDs neue Ryzen-Modelle hinzufügen.

Microsoft plant fest damit, die beschriebene Stromsparfunktion als Teil des nächsten großen Updates für das Betriebssystem, welches derzeit nur unter dem Codenamen Redstone 3 bekannt ist, später in diesem für alle Nutzer bereitzustellen. Ob es dann auch noch die Bezeichnung Power Throttling tragen wird, ist im Augenblick noch unklar und dem Wortlaut der entsprechenden Passage im Blog-Beitrag wohl eher unwahrscheinlich.

Quelle: Microsoft

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