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Windows 10 GeräteBildquelle: Microsoft
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Windows 10: Microsoft erwartet die Vorstellung erster speziell auf das neue Betriebssystem angepasster Geräte im Zuge der IFA 2015.

Microsoft hat sich in der Vergangenheit mehrfach dazu geäußert, dass zum Marktstart von Windows 10 am 29. Juli noch nicht alle angekündigten neuen Features im Betriebssystem enthalten sein werden. Diese will das Unternehmen in Update-Form nach dem Launch nachreichen. Neben dem reinen Entwicklungsaufwand für alle Funktionen und Aspekte des Betriebssystems sowie dem Faktor Zeit ist dafür auch das Fehlen geeigneter Hardware verantwortlich. Wie Golem.de heute informiert, will Microsoft zusammen mit seinen Hardware-Partnern aber bereits Anfang September die IFA in Berlin zur Vorstellung entsprechender Geräte nutzen. Darüber hinaus legte das Unternehmen auch einen Zeitplan für die nächsten Wochen und Monate vor, der die Details der Markteinführung von Windows 10 etwas näher bringt.

Wenn Microsoft Windows 10 Ende Juli zum Download freigibt, wird das Betriebssystem zunächst für registrierte Windows Insider und kurz darauf in mehreren Wellen für Nutzer, die sich für das kostenlose Upgrade von Windows 7 und Windows 8/8.1 aus entschieden haben, bereitstehen. Im Laufe des August soll Windows 10 dann auch als abgepackte Retail-Version im Handel erhältlich sein. Einen exakten Termin dafür gibt es aber noch nicht. Microsofts Hardware-Partner werden im August nur einige wenige Geräte mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt bringen. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass die Hersteller erst die neuen Geräte für Windows 10 vorbereiten und dann in den meisten Fällen von Asien aus nach Europa und in die USA liefern müssen.

Eine Ausnahme diesbezüglich stellen in gewisser Weise einige Destop-PCs, Notebooks und vergleichbare Geräte dar, die zwar in den kommenden Wochen noch mit Windows 8 auf den Markt kommen, aber deren Hersteller den Kunden sofort nach der Verfügbarkeit von Windows 10 die Möglichkeit anbieten, auf das neu Betriebssystem zu aktualisieren.

So wirklich beginnt die Windows-10-Zeitrechnung für Microsoft und seine Hardware-Partner dann im September. Microsoft verspricht für diesen Monat erste Geräte, die mit dem neuen Biometriesystem "Windows Hello" kompatibel sind. Windows Hello, durch das beispielsweise Passwörter überflüssig gemacht werden sollen, setzt zwingend neue Hardware voraus, da die Rechner beispielsweise mit bestimmten Kameras und Sensoren ausgestattet sein müssen. Die große Bühne für die Vorstellung dieser Geräte soll die IFA 2015 bieten. Die Berliner Messe findet in diesem Jahr vom 4. bis 9. September statt.

Nach dem beschriebenen ersten Push von Windows 10 auf den Markt sollen im restlichen 3. und 4. Quartal kontinuierlich neue Windows-10-Geräte in den Handel kommen. Wenn alles für Microsoft nach Plan verläuft, dürften zum Weihnachtsgeschäft 2015 auch die letzten PCs und vergleichbare Geräte mit Windows 8.1 aus den Läden verschwunden sein. Der erste Schritt auf das erklärte Ziel zu, Windows 10 in zwei bis drei Jahren auf einer Milliarde Rechnern zu haben, wäre für Microsoft dann geschafft.

Quelle: Golem.de

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