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Microsoft Windows 10 BetriebssystemBildquelle: Microsoft
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Neues Betriebssystem: Windows 10 wird die Welten von Notebook, Tablet und Smartphone vereinen.

Microsoft ist auf Kurs, Windows 10 im Juli 2015 auf den Markt zu bringen. Das berichtet The Verge unter Berufung auf „Quellen, die mit Microsofts Plänen vertraut sind“. Dieser Veröffentlichungstermin wurde schon im April von AMD-Chefin Lisa Su ins Spiel gebracht, nach wie vor äußert sich der Softwareriese aber nicht offiziell dazu. Laut The Verge hat sich Microsoft allerdings schon vor Monaten eben dieses Ziel gesetzt und es sieht jetzt alles danach aus, dass es auch erreicht werden kann. Unabhängig von The Verge hatte auch der russische Leaker WZor vor wenigen Tagen schon über Twitter verlauten lassen, Juli 2015 sei als Veröffentlichungszeitraum von Windows 10 bestätigt. Die Rede ist hier im Übrigen ausschließlich von Windows 10 für Desktop-PCs, Notebooks und größere Tablets beziehungsweise 2-in-1s. Window 10 Mobile für Smartphones und Mini-Tablets soll erst zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres fertiggestellt werden.

Die Hinweise auf einen baldigen Marktstart von Windows 10 verdichten sich also und es könnte gut sein, dass Microsoft schon in wenigen Tagen eine offizielle Ankündigung zu diesem Thema macht. Nichtsdestotrotz bleiben aber noch einige Frage bezüglich des Entwicklungsstands des Betriebssystems offen. Kann es Microsoft gelingen, in der relativ knappen Zeit bis zur geplanten Fertigstellung von Windows 10 die meisten kleineren Fehler und Ungereimtheiten zu beheben, die noch immer in den aktuellen Vorschauversionen enthalten sind? Wird das Betriebssystem vielleicht sogar bewusst etwas vorschnell auf den Markt geworfen, um möglichst rasch Nutzer zum kostenlosen Upgrade zu bewegen? Den Angaben von The Verge nach ist Microsoft kurz davor, die internen Arbeiten am Code beziehungsweise den Funktionen abzuschließen. Danach heißt es Bugs finden und ausmerzen. Schon jetzt soll aber feststehen, dass der Zeitraum zwischen Fertigstellung der RTM-(Release to Manufacturing)-Version, die an OEM-Partner gesandt wird, die diese dann auf ihren Geräten aufspielen können, und der breiten Verfügbarkeit von Windows 10 als Download kleiner ausfallen wird als bei allen Windows-Versionen zuvor.

Interessant an dem Bericht von The Verge ist außerdem die Information, dass Microsoft auch nach der Veröffentlichung der finalen Fassung von Windows 10 das Insider Programm fortsetzen wird. Mit Windows 10 soll das Betriebssystem gewissermaßen zu einem Service werden, der kontinuierlich Feature-Updates erhält. Diese Updates sollen zunächst wieder von den Windows-Insidern getestet werden und erst danach global ausgerollt werden.

Quelle: The Verge

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