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Windows 10 Fall Creators Update: Build 16241 rollt an Insider aus (Bild 1 von 4)Bildquelle: Microsoft
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Fall Creators Update: Microsofts Windows-Team ist weiterhin eifrig damit beschäftigt, Bugs in der nächsten Windows 10 Hauptversion auszumerzen und kleinere Änderungen am Funktionsumfang zu implementieren.

Microsoft hat in dieser Woche erneut eine frische Insider Preview Build des kommenden Windows 10 Fall Creators Updates für PCs veröffentlicht. Die aktuelle Vorschauversion, die exklusiv Windows Insidern im sogenannten Fast Ring zum Download angeboten wird, trägt die Build-Nummer 16241 und bringt neben den üblichen Fehlerkorrekturen auch Optimierungen für die Mixed Reality Funktionen des Betriebssystems sowie Anpassungen an der Windows-Oberfläche, dem Task Manager, den PC-Gaming-Features sowie der Verwaltung von Update- und App-Downloads im Hintergrund mit.

Die Build 16241 ist die siebte Vorschauversion des Windows 10 Fall Creators Updates, dessen Fertigstellung weiterhin im September 2017 erwartet wird. Diese neue Hauptversion wird nach dem November Update, dem Anniversary Update und dem Creators Update die mittlerweile vierte große Aktualisierung für Microsofts Desktop-Betriebssystem darstellen. Zu den wichtigsten Neuerungen des Fall Creators Updates gehören visuelle Änderungen an der Benutzeroberfläche im Zuge der Einführung von Microsofts neuer Fluent-Designsprache, neue Funktionen zur besseren Vernetzung mit Kontakten und die Unterstützung von sogenannten Mixed Reality Erfahrungen, womit Microsofts eigene Ambitionen im Bereich Virtual beziehungsweise Augmented Reality umschrieben werden. Zwei wichtige geplante Features - Timeline und Cloud-Zwischenablage - werden es laut einem hochrangigen Microsoft-Mitarbeiter allerdings nicht in die fertige Fassung des Fall Creators Updates schaffen, und dürften stattdessen als Teil der im Frühjahr 2018 erwarteten nächsten Windows 10 Hauptversion erschein.

Was die Änderungen an der Benutzeroberfläche angeht, die das Windows-Team in Build 16241 vorgenommen hat, so sind diese am besten mit dem Wort „dezent“ zu beschreiben. Gemäß Microsofts offiziellem Blog-Beitrag zur aktuellen Insider Preview wurde leicht an der Darstellung von Acrylflächen geschraubt, was sich insbesondere auf neue Apps auswirken wird.

Eine weitere Anpassung betrifft Anwender, die Windows 10 mit einem Azure Active Directory Premium Microsoft Account nutzen. Diesen ist es nun möglich, das Passwort beziehungsweise den PIN-Code zum Einloggen in das OS direkt vom Sperrbildschirm aus zurückzusetzen.

Für die PC-Gaming-Funktionalität von Windows 10 hat Microsoft in Build 16241 eigenen Angaben nach zwei Probleme behoben. Zum einen sollten nun Xbox Live Profilkarten innerhalb eines laufenden Spiels wieder korrekt funktionieren, zum anderen soll die Game Bar während einer Liveübertragung nicht länger abstürzen.

Im Windows 10 Task Manager gibt unter dem neuesten Build ebenfalls einige Veränderungen zu entdecken. Microsoft hat den Leistungs-Tab um diverse Informationen rund um die in einem PC verbauten GPUs erweitert. Außerdem wird dort dargestellt, welche DirectX Version sowie welches DirectX Feature-Level von den vorhandenen GPUs unterstützt wird.

Mit Blick auf den Bereich Mixed Reality hat Microsoft seinem Desktop-Betriebssystems unter anderem die Unterstützung von Bewegungscontrollern über USB (kabellose beziehungsweise Bluetooth-Verbindungen sollen in naher Zukunft folgen) spendiert. Des Weiteren will das Windows-Team die Zuverlässigkeit der Verbindung zwischen Headset und PC, die Stabilität der Headsets im Allgemeinen sowie das Streaming von 4K 360 Videos verbessert haben.

Zu guter Letzt beinhaltet Build 16241 auch noch Optimierungen für den Empfang von App- beziehungsweise OS-Updates im Hintergrund. Nutzer können nun beispielsweise diverse Parameter für den Up- und Download dieser Daten selbst einstellen und darüber hinaus genau überwachen, wie viel Bandbreite von diesen Hintergrundaktivitäten beansprucht wird.

Wie üblich bei diesen Windows 10 Insider Previews im Fast Rast kommt Build 16241 zusätzlich zu den beschriebenen Neuerungen mit einer langen Liste von Fehlerkorrekturen sowie einer Reihe von bekannten Problemen daher. Im Detail lassen sich all diese in Microsofts Blog-Beitrag nachlesen.

Ganz am Ende ist es für den ein oder anderen Leser vielleicht auch noch interessant zu erfahren, dass Microsoft in dieser Woche den ersten Insider Preview Build für Windows Server veröffentlicht hat, und dass es außerdem einen neuen Windows 10 Mobile Build für Smartphones gibt, der ein paar Bugfixes mitbringt.

Quelle: Microsoft

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