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Windows 10 Creators Update: Rollout für alle angelaufen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
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Creators Update: Zu den unspektakulären, aber wichtigen Neuerungen, die die aktuelle Windows 10 Hauptversion mitbringt, zählen die Sicherheitsverbesserungen.

Microsoft startet am heutigen Dienstag, den 11. April 2017 ganz offiziell mit der Verteilung des Creators Updates für Windows 10 PCs weltweit. Das bedeutet also, dass Nutzer in den nächsten Tagen, Wochen und, zumindest in vielen Fällen, sogar Monaten die neue Hauptversion des PC-Betriebssystems automatisch über Windows Update erhalten werden. Davon abgesehen steht das Creators Update bereits seit letzter Woche als manueller Download auf Microsofts Servern zum Download bereit, wie die meisten enthusiastischen PC-Nutzer ohnehin wissen werden. Einfach zugänglich machen diese alternative Installationsmöglichkeit die Hilfsmittel Media Creation Tool sowie Update Assistent.

Wie Microsoft mit Blog-Beiträgen pünktlich zum Verteilungsstart des Creators Updates erläutert, bringt die aktuelle Windows 10 Hauptversion eine Vielzahl von kleineren Anpassungen und Optimierungen sowie neuen Komfortfunktionen mit. Insbesondere wichtig für die allermeisten PC-Nutzer dürften die Verbesserungen für die Sicherheitsaspekte des Betriebssystems, für den Gaming-Bereich und für die Update-Erfahrung sein.

Das Creators Update wurde vom Windows-Team über Monate hinweg intensiv getestet - auch mit der Hilfe von mittlerweile 10 Millionen Teilnehmern am Windows Insider Programm. Mit dem Rollout der fertigen Fassung der neuen OS-Hauptversion wird Microsoft nun so vorgehen wie Mitte des letzten Jahres mit dem Anniversary Update. So werden also nicht alle kompatiblen PCs weltweit das Creators Update auf einen Schlag erhalten, sondern es wird hingegen mehrere Verteilungsphasen geben. Die erste dieser Phasen zielt laut offiziellen Angaben auf neuere Geräte von unterschiedlichen Herstellern ab, die für den Einsatz zusammen mit Creators Update ausgiebig getestet werden konnten.


Darüber hinaus hat Microsoft für die nächsten Phasen des Rollouts offenbar keinen strikten Zeitplan. Das Unternehmen will stattdessen Feedback von Nutzern sowie Telemetrie von Geräten, die bereits mit dem Creators Update arbeiten, sammeln, und auf deren Grundlage dann die weitere Verteilung vornehmen. Dies hat den Vorteil, dass der Redmonder Softwareriese bei Entdeckung eines unvorhergesehenen Problems darauf reagieren kann noch bevor es sich auf eine noch größere Zahl an Geräten negativ auswirken kann.

Insgesamt betrachtet erwartet Microsoft eine weitgehend problemlose Verteilung des Creators Updates über den Kurs der nächsten Monate hinweg bis schlussendlich alle geeigneten PCs mit der neuen Hauptversion des Betriebssystems laufen.

Den Namen Creators Update hat Microsoft für die umfassende Windows 10 Aktualisierung zwar einerseits aus strategischen Gründen (kreative Profis zum Umstieg auf Windows 10 Geräte bewegen), andererseits aber auch wegen einiger der neuen Features ausgewählt. Neben den oben bereits skizzierten Änderungen bringt das Update etwa die von einem Microsoft-Team entwickelte 3D Paint App mit sowie zusätzliche Verbesserungen für die Bedienung des Betriebssystems mit einem Digitalisierstift. Weitere relevante Neuerungen sind eine separate Gaming-Rubrik in der Einstellungen-App, der Game Mode, welcher die Systemperformance für PC-Spiele steigern soll, ein im OS integrierter Spiele-Streaming-Dienst namens Beam und verschiedene Verbesserungen für den Browser Edge.


Ebenso wichtig erscheint, dass Microsoft im Grunde alle mit Windows 10 mitgelieferten Apps überarbeitet hat. Dazu gehören etwa Karten, Fotos, Groove Music sowie Movies & TV. Letztere bietet in der neuesten Fassung einen Bild-in-Bild-Modus. Darüber hinaus kann in der Einstellungen-App der neue Night-Light-Modus aktiviert werden, um des Nachts beziehungsweise im Dunkeln den Grad des vom Display ausgestrahlten blauen Lichts zu verringern, sowie der Windows Store wurde etwas umgekrempelt und beinhaltet nun auch eine E-Book-Rubrik. Es gibt auch das runderneuerte Windows Defender Security Center sowie Cortana-Erweiterungen, und Microsoft hat die Datenschutz-Einstellungen für Nutzer übersichtlicher und klarer gestaltet.

Quelle: Microsoft #1, #2

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