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Windows 10 Creators Update: Microsoft zeigt Änderungen am Update-Prozess (Bild 1 von 3)Bildquelle: Microsoft
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Details, Details: Microsoft hat in der nächsten Windows 10 Hauptversion Änderungen implementiert, die Nutzern mehr Kontrolle über Update- und Datenschutzeinstellungen geben.

Microsoft hat mit einem offiziellen Blog-Beitrag jüngst näher über Neuerungen des kommenden Windows 10 Creators Updates informiert, durch die Anwender mehr Kontrolle über die Art und Weise wie Updates eingespielt werden erhalten sollen. Windows Insider können diese Änderungen bereits seit geraumer Zeit in den im Fast Ring veröffentlichten Test-Builds sehen. Die finale Fassung der nächsten großen Windows 10 Hauptversion wird aller Voraussicht nach im April für Jedermann zu bekommen sein.

Zunächst einmal erhalten Anwender durch das Creators Update die Möglichkeit, einen bestimmten Zeitpunkt festzulegen, an dem neue Software-Aktualisierungen für Windows 10 eingespielt werden. Dieser Zeitpunkt kann stets auch wieder verändert werden, falls er sich einmal als unpassend herausstellen sollte. Bislang war es so, dass lediglich ein Nutzungszeitraum vom Anwender spezifiziert werden konnte, während dem das Betriebssystem dann davon absah, neue Updates einzuspielen, um Arbeitsprozesse nicht zu stören.

Apropos Nutzungszeit: Microsoft hat im Creators Update auch diese Einstellung leicht angepasst. Anstatt wie bislang maximal 12 Stunden können Anwender nun hierfür einen Zeitraum von bis zu 18 Stunden festlegen. Für Leute, die beruflich und privat sehr viel Zeit am PC verbringen sicherlich eine sinnvolle Änderung.

Die letzte nennenswerte Anpassung, die das Windows-Team in Sachen Update-Verwaltung vorgenommen hat, ist die Option, die Update-Installation noch im letzten Moment um drei Tage nach hinten zu verschieben. Die Schaltfläche, welche dies beim Creators Update erlaubt, erscheint automatisch sobald Aktualisierungen bereit zur Installation sind.

Microsoft will mit der erweiterten Konfigurierbarkeit des Update-Prozess unter Windows 10 ganz offenkundig dafür sorgen, dass Anwender nicht länger in den ungünstigsten Momenten durch eine anstehende Update-Installation gegängelt werden. Es ist der Versuch des Unternehmens einen guten Kompromiss aus regelmäßiger und zügiger Bereitstellung von Aktualisierungen und angenehmer Nutzererfahrungen zu bieten. Die genannten Anpassungen werden mit dem Creators Update für alle Versionen von Windows 10 ausgerollt werden.

Ebenfalls laut Microsoft auf Nutzer-Feedback basierend und mit der Absicht, bessere Nutzerkontrolle anzubieten, wurden zwei weitere kleinere Neuerungen in das Creators Update implementiert. Zum einen ist da das neue Übersichtsfenster für sämtliche Datenschutzeinstellungen des Betriebssystems zu nennen, zum anderen wurde das Kontrollzentrum für die Anti-Viren und Sicherheitssoftware Windows Defender komplett neu gestaltet.

Quelle: Microsoft

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