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Windows 10 Cloud: Microsoft soll an Chrome OS Konkurrenten arbeiten (Bild 1 von 1)Bildquelle: HP
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Es sieht ganz so aus als arbeite Microsoft derzeit auch an einer deutlich abgespeckten Fassung von Windows 10, um künftig besser gegen sehr günstige Geräte mit einem schlanken Betriebssystem wie Googles Chrome OS konkurrieren zu können. Das geht aus einem aktuellen Artikel von ZDNet hervor. Die offizielle Bezeichnung der neuen Budget-Variante könnte „Windows 10 Cloud“ lauten.

Wie der ZDNet-Artikel weiter ausführt, befinden sich offenbar bereits Hinweise auf Windows 10 Cloud in den zuletzt erschienenen Insider Preview Builds des Desktop-Betriebsystems. Auf ganz ähnliche Weise gelangten vor Wochen auch die ersten Infos über den sogenannten „Game Mode“ von Windows 10 der mittlerweile von Insidern ausprobiert werden kann, an die Öffentlichkeit. Laut den vorliegenden Angaben wird Windows 10 Cloud eine vereinfachte Windows 10 Fassung darstellen, die darauf zugeschnitten sein soll Microsofts UWP-(Universal Windows Platform)-Apps auszuführen. Schon allein anhand dieser kurzen Beschreibung drängt sich ein Vergleich zu Googles Chrome OS, das mittlerweile auch Android-Apps unterstützt, förmlich auf. Hinzu kommt die Vermutung, dass Microsoft die neue OS-Version besonders günstig oder gar umsonst an PC-Hersteller lizenzieren könnte.

Der Name „Windows 10 Cloud“ soll gemäß dem Bericht im Übrigen nichts über irgendeine besondere Form der Cloud-Anbindung des Systems aussagen. Vielmehr scheint Microsoft damit nur seiner „Cloud first“-Strategie Rechnung tragen zu wollen. Das bedeutet, dass wohl diverse Cloud-Dienste, der digitale Assistent Cortana und auch Apps des Softwareriesen zum Gesamtpaket gehören werden.

Es gibt im Augenblick leider keine Infos darüber, wann Microsoft Windows 10 Cloud offiziell vorstellen will, aber das Auftauchen der Referenzen in den letzten Insider Preview Builds der nächsten Windows 10 Hauptversion legen nahe, dass dies bald der Fall sein könnte. Die Auslieferung der fertigen Fassung des sogenannten Creators Updates ist jedenfalls von informierten Kreisen für April vorausgesagt worden. Vielleicht lässt sich Microsoft aber auch noch etwas länger Zeit als bis dahin, zumal die Beschreibung der neuen OS-Variante sie prädestiniert für die später in diesem Jahr erwarteten ARM-basierten Windows 10 Geräte erscheinen lässt.

Quelle: ZDNet

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