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  3. Western Digital: Hitachi-Übernahme und Thailand-Flut zeigen Folgen

Die Flutschäden in den thailändischen Fabriken des Festplatten-Herstellers Western Digital sorgten für einen Umsatzrückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 2 Milliarden US-Dollar. Gestiegene Preise und Lagerverkäufe konnten die Auswirkungen der Knappheit von Festplatten ein wenig kompensieren.

Die Produktion selber ging um ein Drittel zurück und die Auslieferungen beliefen sich auf 28,5 Millionen Festplatten. Rechnet man das prognostizierte Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal ein, wurden somit nur 50 Prozent der erwarteten Stückzahlen abgesetzt.

Die geplante Übernahme der Festplattensparte von Hitachi verursachte mit 199 Millionen US-Dollar Ausgaben allerdings den Löwenanteil des Gewinnrückgangs von schätzungsweise 358 Millionen auf 145 Millionen US-Dollar. Die Vor-Flut-Produktionskapazitäten sollen laut WD-Chef John Coyne im September wieder erreicht werden, die Aufräumarbeiten liefen deutlich schneller als geplant.

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