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Virtual Reality: Oculus Rift kann für 699 Euro vorbestellt werden (Bild 1 von 3)Bildquelle: Oculus VR
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Das Jahr von Virtual Reality beginnt: Oculus Rift ist nur eine von mehreren VR-Lösungen, die 2016 auf den Markt drängen.

Die Katze ist aus dem Sack und der Preis für den Einstieg in die Welt von Virtual Reality (VR) im Jahr 2016 somit erstmals klar definiert: Facebook-Tochter Oculus VR hat heute Abend den Vorverkauf für sein von der Technikwelt sehnsüchtig erwarteten und vorerst nur mit Windows-PCs kompatiblen VR-Headsets Oculus Rift gestartet und dabei einen Verkaufspreis von 599 US-Dollar für die USA und gar 699 Euro für Deutschland aufgerufen. Mit der Auslieferung will das Unternehmen Ende März 2016 beginnen.

Die rund 600 US-Dollar für das Oculus Rift sind wohlgemerkt ohne Steuern und Versandkosten gerechnet. Dennoch müssen deutsche beziehungsweise europäische Kunden mehr bezahlen. Rund 740 Euro inklusive Versand müssen Vorbesteller hierzulande einkalkulieren. Zum Lieferumfang des Headsets gehören immerhin alle nötigen Kabel und Sensoren, ein Xbox One Controller, der zur Spiele-Steuerung genutzt wird, die Oculus Remote, mit der beispielsweise durch die Benutzeroberfläche des Rift navigiert werden kann, sowie die VR-kompatiblen Spiele EVE: Valkyrie und Lucky's Tale. Außerdem ist es so, dass bei einer Vorbestellung nicht sofort bezahlt werden muss. Die Kreditkarte wird laut Oculus VR erst bei Versand des Geräts belastet. Bis dahin besteht zudem die Möglichkeit, die Bestellung zu stornieren.

Von den beiden dem Oculus Rift beiliegenden Spielen - EVE: Valkyrie und Lucky's Tale - ist EVE: Valkyrie ein spezieller Vorbestellerbonus. Lucky’s Tale, ein familienfreundliches VR-Erlebnis, wird hingegen auch nach dem offiziellen Marktstart des Headsets weiterhin zum Lieferumfang gehören. Weitere Spiele und Anwendungen speziell für Oculus Rift werden auf absehbare Zeit nur als Download über den Oculus-VR-eigenen Store erhältlich sein. In den vergangenen Monaten wurde bereits diverse mit Oculus Rift kompatible Titel angekündigt, die entweder rechtzeitig zum Launch des Headsets oder im Laufe dieses Jahres erhältlich sein sollen.

Alle PC-Enthusiasten, die mit einem Kauf des Oculus Rift liebäugeln, sollten beachten, dass die Berechnung von VR-Inhalten für das Headset gewaltige Anforderungen an die PC-Hardware stellt. Oculus VR selbst nennt als Mindestanforderung einen Rechner mit Windows (ab Windows 7), der mit einer „Nvidia Geforce 970 oder einer AMD Radeon 290, 8 Gigabyte RAM und einen Intel i5-4590 oder ähnlicherm Prozessor“ bestückt ist. Zum Anschluss des Headsets muss der PC außerdem über zwei freie USB 3.0 Ports und einen HDMI-1.3-Output verfügen.

Technischer Hintergrund für die relativ hohen Systemanforderung ist, dass das VR-Headset zwei Panels bietet, die jeweils mit 1080 x 1200 Pixel für jedes Auge auflösen. Insgesamt müssen von der GPU also 2160 x 1200 Bildpunkte zur Darstellung von Inhalten berechnet werden und das noch dazu bei einer Bildwiederholrate von mindestens 90 fps.

Nachdem der Launch des Oculus Rift im März beziehungsweise April 2016 über die Bühne gegangen ist, plant Oculus VR für dieses Jahr noch zu einem bislang unbekannten Termin in der zweiten Jahreshälfte den speziell für Virtual-Reality-Erfahrungen entwickelten Controller Oculus Touch auf den Markt zu bringen.

Quelle: Oculus VR

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