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Vega & Threadripper: AMD zeigt neue High-End-Grafikkarten und -CPUs (Bild 1 von 3)Bildquelle: AMD
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AMD-Offensive: Nach der Markteinführung der Ryzen-Mainstream-Prozessoren im Frühjahr wird nun das High-End-GPU- und -CPU-Segment bedient.

AMD (Advanced Micro Devices) hat auf einem Event im Zuge des Auftakts der Siggraph 2017 in Los Angeles sowohl neue High-End-Desktop-Prozessoren als auch -Grafikchips offiziell enthüllt. Gemäß den Angaben der kalifornischen Chipschmiede werden die neuen Ryzen Threadripper CPUs in Kombination mit den neuen Vega GPUs frischen Wind in den High-End-PC-Markt bringen und richten sich vorrangig an nach Performance dürstende PC-Spieler, Entwickler sowie kreative Profis aus der Medien- und Film-Branche.

Radeon RX Vega
Die seit langem von PC-Spielern weltweit sehnsüchtig erwartete Radeon RX Vega GPU-Familie wird laut den Angaben von AMD am 14. August 2017 in den internationalen Handel kommen. Zum Marktstart setzt sich die Line-up aus drei Desktop-Grafikkarten zusammen, deren Speerspitze die Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled Edition darstellen wird. Diese wartet mit einem vollen Vega 10 Grafikchip auf, der 64 Compute-Engines und 4096 Shader-Einheiten bietet, und soll die schnellste Radeon-Grafikkarte sein, die jemals gebaut wurde. Des Weiteren zum präsentierten Portfolio gehören eine herkömmlich mit Luft gekühlte und daher niedriger taktende Radeon RX Vega 64 sowie die etwas abgespeckte Radeon RX Vega 56. Letztere hat 56 Compute-Engines und 3584 Shader-Einheiten vorzuweisen.

Hinsichtlich der Preisgestaltung seiner neuen Desktop-Grafikkarten orientiert sich AMD an der High-End-Line-up des Erzrivalen Nvidia. Das Topmodell Radeon RX Vega 64 Liquid Coolded Edition wird zusammen mit zwei Spielen und weiteren Extras für 700 US-Dollar anboten werden. Die luftgekühlte Radeon RX Vega 64 wird ebenfalls zusammen mit zwei Spielen für 600 US-Dollar oder ohne Dreingaben für 500 US-Dollar erhältlich sein. Die Radeon RX Vega 56 schließlich will AMD für 500 US-Dollar inklusive Extra beziehungsweise 400 US-Dollar ganz ohne Zugaben verkaufen.

Zusätzlich zu den genannten Radeon RX Vega Modellen zeigte AMD auch eine Radeon RX Nano, die deutlich kompakter ausfallen wird als die anderen Grafikkarten, zu der aber noch keine näheren Details vorliegen. Darüber hinaus gab das Unternehmen bekannt, dass es von den neuen High-End-GPUs auch Workstation-Versionen für professionelle Inhaltserstellung erscheinen werden, darunter das Topmodell Radeon Pro WX 9100. Diese Grafikkarte soll eine theoretische Single-Precision-Compute-Leistung von 12,3 TFLOPS erreichen und sich besonders für Aufgaben in den Bereichen Entertainment, Design und Maschinenbau eigenen.

Ryzen Threadripper
Auf dem High-End-CPU-Markt sorgt AMD ebenfalls für mehr Konkurrenz. Für dieses Marksegment haben die Kalifornier Ryzen Threadripper angekündigt. Diese Prozessoren verfügen über 8, 12 oder 16 Kerne, unterstützen Hyper-Threading und werden die im vergangenen Frühjahr eingeführte Ryzen-Line-up nach oben hin ergänzen. Mit den ersten Exemplaren der neuen CPU-Reihe darf laut Hersteller ab dem 10. August 2017 gerechnet werden.

AMDs neues CPU-Flaggschiff ist der Ryzen Threadripper 1950X für 1000 US-Dollar, welcher mit 16 Kernen und 32 Threads aufwartet. Der Basistakt dieses Prozessors liegt bei 3,4 Gigahertz, der maximale Boost-Takt bei 4,0 Gigahertz. Das Modell mit 12 Kernen und 24 Threads nennt AMD Ryzen Threadripper 1920X. Dieser Chip wird 800 US-Dollar kosten und mit einem Basistakt von 3,5 beziehungsweise einer maximalen Boost-Frequenz von 4,0 Gigahertz rechnen. Die 8-Ken-Variante schließlich nennt sich Ryzen Threadripper 1900X und wird mit einem Grundtakt von 3,8 und einem Boost-Takt von ebenfalls 4,0 Gigahertz zum Preis von 550 US-Dollar (ab 31. August) angeboten werden.

Laut AMD sind Mainboards führender Hersteller wie Asus,ASRock, Gigabyte oder MSI, die für Ryzen Threadripper geeignet sind, bereits im Handel zu finden.

Quelle: AMD #1, #2

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