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  3. Toshiba: Umsatzrückgang durch Thailand-Flut und starken Yen?

Der Technologiekonzern Toshiba hat kein gutes Quartal hinter sich. So wurde die Gewinnerwartung für das laufende Geschäftsjahr nun um 54 Prozent gesenkt. Ursprünglich war Toshiba für das bis Ende März 2012 laufende Geschäftsjahr von einem Nettogewinn in Höhe von 1,4 Milliarden Euro ausgegangen. Nun wurde diese Einschätzung deutlich nach unten korrigiert, auf 651 Millionen Euro. Im vierten Kalenderquartal von Oktober bis Dezember 2011 fiel der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,3 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro ab und der Verlust beläuft sich auf 106 Millionen Euro.

Laut Vizepräsident Makoto Kubo haben der starke Yen und die Flutkatastrophe in Thailand jeweils zu etwa 400 Millionen Euro dazu beigetragen, dass die Gewinnerwartung drastisch gesenkt wurde. Die schwerste Überschwemmung in Thailand seit 70 Jahren sorgte dafür, dass zehn Fabriken von Toshiba die Produktion einstellen mussten. Bis zum heutigen Zeitpunkt konnten erst in vier von diesen der normale Betrieb wieder aufgenommen werden. Auch leide das Unternehmen an dem rückläufigen PC-Markt und dem starken Preisverfall bei NAND-Flash-Speichern.

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