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  3. Thunderbolt 3 von Intel schafft bis zu 40 Gigabit pro Sekunde

Thunderbolt Update von Intel in Arbeit.Bildquelle: Intel
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Mehr Speed: Intel arbeitet auch weiterhin an der Thunderbolt-Schnittstelle, die meist nur von Apple eingesetzt wird.

Die chinesische Website VR-Zone hat die ersten Details zum kommenden Standard Thunderbolt 3 veröffentlicht. Allerdings sind diese als vorläufige Spezifikationen zu betrachten, da Intel noch immer mit der Entwicklung der neuen Schnittstelle beschäftigt ist. Daher dürften die in den kommenden Monaten zu erwartenden neuen MacBook- und iMac-Modelle von Apple noch mit Thunderbolt 2 ausgestattet sein.

Die größte Neuerung von Thunderbolt 3 ist die Verdoppelung der Übertragungsraten auf bis zu 40 Gigabit pro Sekunde. Damit ist der neue Standard doppelt so schnell wie sein Vorgänger. Bei Thunderbolt 2 bündelte Intel die Kanäle zum Senden und Empfangen zu einem einzigen Kanal, was die Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Standard ermöglichte. Unterstützend wirkt sich für den noch in der Entwicklung befindlichen Standard PCI-e gen3 auf die Geschwindigkeit aus, was wiederum andere Vorteile mit sich bringt.

Ein Vorteil ist der für die Datenübertragung um etwa 50 Prozent niedrigere Energieverbrauch im Vergleich zum aktuellen Thunderbolt 2. Trotzdem können bis zu 100 Watt über die Leitungen genutzt werden, um die Energieversorgung externer Geräte zu gewährleisten.
Aufgrund der geänderten Spezifikationen wird eine neue Steckverbindung für Thunderbolt 3 notwendig. Dem bisherigen Entwurf zufolge ist der Stecker physisch kleiner. Die Abwärtskompatibilität zu Thunderbolt 2 wird mit entsprechenden Adaptern sichergestellt. Wer Geräte mit einem DisplayPort-Anschluss nutzt wird sich ebenfalls auf neue Stecker einstellen müssen.

Wann die ersten Geräte mit Thunderbolt 3 auf den Markt kommen ist noch unklar, da Intel die Spezifikationen für den neuen Standard noch nicht offiziell vorgestellt hat. Die ersten Geräte dürften allerdings bereits im kommenden Jahr erhältlich sein, allen voran die Desktop-Hardware von Apple.

Quelle: VR-Zone

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