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  3. Taylor Swift vs. Apple Music: Album 1989 wird zum Start verfügbar sein

Taylor SwiftBildquelle: Shankbone / CC BY 3.0
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Einfluss auf die Tech-Welt: Taylor Swift zwingt Apple in die Knie und sorgt für eine faire Bezahlung von Künstlern.

Anfang der Woche beklagte sich Taylor Swift in einem offenen Brief an Apple über die Finanzstrategie des am 30. Juni startenden Apple Music Streaming-Services. Wie sich herausstellte war es der anfängliche Plan des Unternehmens, Künstler in den Testmonaten des kommenden Musik-Dienstes nicht zu bezahlen. Erst wenn der Nutzer in das kostenpflichtige Abonnement für 9,99 US-Dollar im Monat wechselt, klingelt bei den Musikern mehr oder weniger die Kasse. Somit rechtfertigte Taylor Swift es, ihr Bestseller Album „1989“ nicht in die Apple Music Bibliothek aufnehmen lassen zu wollen.

Scheinbar möchte Apple auf die mehrfache Grammy-Preisträgerin zum Start der neuen Musik-Plattform nicht verzichten und lenkt ein. Senior Vice President Eddy Cue gab kurz darauf bekannt, dass man sich dazu entschieden hat auch im Testzeitraum die Künstler zu vergüten. Mit diesem Vorgehen wir noch einmal der Einfluss der Country-Pop-Sängerin aus den USA in der Musikindustrie deutlich. Am gestrigen Abend gab es dann auch die passende Antwort von Taylor Swift via Twitter. Das millionenfach verkaufte Album 1989 wird somit auch zum Start von Apple Music zum Streamen freigegeben.


Dabei betont Taylor Swift, dass sie mit Apple keinen exklusiven Deal eingegangen ist. Sie wird sich also nicht fest an Apple Music binden. Vielleicht ist sogar eine Rückkehr zum Apple-Konkurrenten und Pionier der Branche Spotify denkbar. Genaue Details zur Bezahlung von Künstlern während der Apple Music Testphase wurden vom Unternehmen nicht bestätigt. Die New York Times berichtet allerdings, dass ein Betrag von 0,2 Cent pro gestreamten Song in Aussicht sind.

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