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Summer of Rift: Oculus Rift & Touch im Bundle für 449 Euro erhältlich (Bild 1 von 1)Bildquelle: Oculus
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Oculus Rift und Touch: Die Kombination aus hochauflösendem Headset und Bewegungssteuerung lässt PC-Nutzer mit hohem Immersionsgrad in virtuelle Welten eintauchen.

Facebook-Tochter Oculus hat heute überraschend eine temporäre Preissenkung für sein Virtual Reality (VR) Headset Rift angekündigt. Während der sogenannten „Summer of Rift“ Promotion bietet das Unternehmen das Headset zusammen mit den hauseigenen Touch Controllern für 449 Euro an. In Deutschland ist das Bundle unter anderem bei den Händlern Amazon und Media Markt erhältlich.

Dank der Rabattaktion für das Paket bestehend aus Oculus Rift samt Zubehör, Oculus Touch sowie sieben für VR optimierten Spielen, darunter Lucky’s Tale, Medium, Toybox, Quill, Dead and Buried, Dragon Front und Robo Recall, können Kunden beim Kauf derzeit insgesamt rund 230 Euro sparen. Zu berücksichtigen ist aber freilich, dass nach wie vor auch ein leistungsfähiger PC benötigt wird, um VR-Hardware und -Spiele in der beworbenen Art und Weise nutzen zu können.

Oculus gibt nicht exakt an, wie lange die „Summer of Rift“ Promotion laufen soll. Das Angebot wird allerdings unmissverständlich mit den Worten „nur für begrenzte Zeit“ beworben, was eine permanente Preissenkung ausschließt - zumindest für den Moment. Gut vorstellbar ist, dass das Unternehmen die Rabattaktion als Testlauf ansieht, um über einen niedrigeren Verkaufspreis für die eigene Hardware im weiteren Verlauf dieses Jahres zu entscheiden.


Im Angesicht der nach dem anfänglichen Hype rund um das Rift eingesetzten Absatzstagnation des Headsets und der Konkurrenzsituation im noch so jungen VR-Markt könnten niedrigere Anschaffungskosten so manchen PC-Nutzer tatsächlich zu einem Kauf der Oculus-Produkte bewegen. Der Marktführer im Bereich der VR-Headsets ist mit über 1 Million verkaufter Einheiten Analysten nach aktuell Sonys verhältnismäßig günstige Lösung PlayStation VR. Mit deutlichem Abstand dahinter soll das gegenwärtig leistungsfähigste Gerät des Marktsegments folgen, das HTC Vive. Vom drittplatzierten Headset Oculus Rift sollen schließlich bisher gut 240.000 Einheiten verkauft worden sein.

Virtual Realtity und zugehörige Hardware wird von der gesamten Technologiebranche zwar als äußerst spannendes Feld mit enormem Wachstumspotential bewertet, bis es aber mehr als nur eine kleine Nische des Marktes erobern kann dürften noch einige Jahre ins Land ziehen. Entscheidende Faktoren für eine Adoption der Technologie im großen Stil werden neben fallenden Kosten auch besserer Tragekomfort sowie höhere Präzision und Leistung der Headsets sein.

Quelle: Oculus

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