1. Startseite
  2. News
  3. SSD: Erwarteter Preisabfall soll Markt der Ultrabooks stärken

Die geringen Stückzahlen (50.000) erster verschiffter Ultrabooks verraten eine große Unsicherheit der Hersteller in Hinsicht auf den zukünftigen Notebookmarkt. Acer, Asus, Lenovo und Toshiba stellten ihre ersten Pendants zum Apple Macbook Air auf der diesjährigen IFA vor.

Sie lehnen sich bezüglich der Produktion für den von Intel erwartetet breiten Markt aber noch nicht allzu weit aus dem Fenster. Einen Marktanteil von 40% prognostiziert Intel für die Geräteklasse der Ultrabooks bis Ende 2012. Um die Hersteller zu überzeugen findet am 14.September eine Ultrabook Konferenz statt. Weiterhin soll durch den vor wenigen Wochen aufgesetzten 300 Millionen US-Dollar Ultrabook-Fond die Entwicklung vorangetrieben werden.

Das flache und leichte Design der Geräte eröffnet neben technologischen Schwierigkeiten auch neue Absatzmärkte für entsprechende Lösungen. Die Nachfrage für Solid State Drives (SSD) soll bei gleichzeitigem Preisabfall für NAND Flashspeicher kräftig steigen. Das sehen Beobachter der Industrie. Derzeit ist die Kombination aus kleiner SSD- und großer HDD-Kapazität in Sachen Preis-Leistung auf gutem Kurs. In Zukunft scheinen aber auch reine SSD-Systeme mit großem Speicherplatz erschwinglich zu werden.

Ob die Kombination aus leistungsfähigem Notebook und mobilem Tablet-PC als Kaufargument ausreicht, muss jeder für sich selbst entscheiden – Intel glaubt an diese Strategie. Geht sie auf? Das werden wir in den nächsten Monaten erfahren. Falls nicht, können Interessenten immernoch auf die Weiterentwicklung und Kostenreduzierung durch Glasfaser-Gehäuse hoffen.

Autor: Robert Kern

Quelle: DigiTimes #1, DigiTimes #2

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.