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  3. Sony: Verlustreiches Geschäftsjahr und massiver Stellenabbau

Beim Elektronikkonzern Sony werden weiter rote Zahlen geschrieben. So wurde die Ergebniseinschätzung für das vergangene Geschäftsjahr revidiert. Der erwartete Nettoverlust soll mit 4,87 Milliarden Euro viel höher sein als die noch im Februar geschätzten 2,06 Milliarden Euro. Die endgültigen Zahlen allerdings werden erst am 10. Mai vorgelegt.

Für das am 1. April gestartete, neue Geschäftsjahr sollen aber wieder Gewinne eingefahren werden. Nach mehreren Jahren in der Verlustzone plant Sony eine Umstrukturierung und in dessen Folge einen massiven Stellenabbau. Wie das Branchenmagazin Nikkei berichtet, soll vor allem im Bereich der LCD-Fertigung der Rotstift angesetzt werden. Auch das Geschäft mit Fernsehern läuft stark verlustbehaftet und eine Umstrukturierung in diesem Bereich war bereits seit längerem im Gespräch.

Die Chemie-Sparte wurde bereits im letzten Monat an die staatliche Entwicklungsbank von Japan verkauft. Durch die Neuausrichtung werden tausende Stellen gestrichen. Betroffen sind rund sechs Prozent der Belegschaft, umgerechnet knapp 10.000 Mitarbeiter. Nun soll es der neue Chef Kazuo Horai richten. Bereits diesen Donnerstag soll er in Tokio die neue Strategie für das Unternehmen vorstellen.

Quelle: Nikkei, Sony

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