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Sony: PlayStation 4 streamt Spiele bald auch auf PC und Mac (Bild 1 von 1)Bildquelle: Sony
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PlayStation 4 Spiele auf PC oder Mac zocken: Sony hat eine Remote Play App für Windows und OS X in Aussicht gestellt.

Sony arbeitet an einer PS4 Remote Play App für PC und Mac. Dies drang jetzt aus Unternehmenskreisen an die Öffentlichkeit. Der Zeitpunkt der halb-offiziellen Ankündigung ist allerdings etwas kurios: Erst vor wenigen Tagen hatte ein unabhängiger Programmierer eine eigene Windows-Applikation vorgestellt, die exakt dieses Feature bietet.

Die für Besitzer einer PlayStation 4 frohe Kunde von der geplanten Remote Play App für PC und Mac überbrachte Shuhei Yoshida, der Chef der zu Sonys PlayStation-Sparte gehörenden internationalen Spiele-Entwicklungsstudios, über Twitter. Yoshida, der dafür bekannt ist, über Social Media mit den Fans in Kontakt zu treten, gab in dem Tweet zu verstehen, dass er auf zahlreiche Anfragen bezüglich der Thematik reagiere. Sobald das besagte Programm erhältlich ist, wird es damit möglich sein, den Bildschirminhalt der PS4 auf einen Computer mit Windows oder OS X zu streamen.

Bislang sind leider noch keine Details zu der kommenden App bekannt und es ist zudem völlig unklar wann Sony beabsichtigt, diese zu veröffentlichen. Die Remote Play Technologie an sich ist kein neues Feature, kann bislang aber nur im Zusammenspiel mit der Handheld-Konsole PlayStation Vita oder ein paar ausgewählten Xperia-Smartphones und –Tablets, darunter etwa das aktuelle Xperia Z5, genutzt werden.

Sonys Konkurrent im Spielekonsolenmarkt Microsoft hat eine eigene Game-Streaming-Lösung für die Xbox One am Start, die es Nutzern erlaubt, Xbox One Spiele auf dem Bildschirm eines Windows 10 PCs zu spielen.

Ein PS4 Nutzer dürfte sich allerdings über die von Shuhei Yoshida verbreitete Neuigkeit nicht besonders freuen: Der nicht mit Sony verbandelte Entwickle, der erst vor kurzem die Fertigstellung seines Programms angekündigt hatte, das im Grunde dieselbe Funktionalität erfüllt wie die kommende offizielle App, kann sich den geplanten Verkauf seiner Software nun eventuell abschminken.

Quelle: Shuhei Yoshida (Twitter)

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