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Offen für andere: Samsung lässt andere in seine Home-Plattform.Bildquelle: Samsung
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Offen für andere: Samsung lässt andere in seine Home-Plattform.

Mit dieser Plattform will der südkoreanische Konzern neue Marktbereiche erobern, um das stagnierende Wachstum wieder anzukurbeln. Um die eigene Plattform jedoch mit einem nicht unschätzbaren Mehrwert zu erweitern, öffnet der Konzern seine Smart-Home-Plattform für andere Hersteller von intelligenten Geräten, sodass diese mit anderen Smart-Home-Geräten zusammenarbeiten können. Ein entsprechendes Software Development Kit (SDK) will Samsung später im Jahr zur Samsung Developer Converence bereitstellen. Vermutlich wird es dann auch erst weitere Informationen geben, welche Hersteller an Geräten für Samsung Smart Home arbeiten.

Unklar ist an dieser Stelle in wie fern das jüngst gekaufte US-StartUp in den Plänen Samsungs eine Rolle spielen wird. Besagtes StartUp gilt als eines der vielversprechenden Unternehmen im Bereich Heimautomatisierung und hat bereits erfolgreich eine größere Produktpalette entwickelt und auf den Markt gebracht. Samsung hatte das Unternehmen vor wenigen Wochen erst für 200 Millionen US-Dollar übernommen.

Wahrscheinlich ist zudem, dass Samsung-Smartphones und die Sprachsteuerung des Konzerns namens S Voice eine zentrale Rolle spielen wird. So hat Samsung bereits folgende Szenarien für ein intelligentes Zuhause im Sinn: Wenn jemand an der Haustür klingelt wird ein Videobild direkt auf das Smartphone gestreamt oder der Ventilator im Sommer bzw. die Heizung im Winter automatisch eingeschaltet, sobald man sich mit seinem Smartphone in der Nähe befindet.

Freilich ist das erst der Anfang von Samsungs Bemühungen im Bereich der Heimautomatisierung Fuß zu fassen. Allerdings ist in diesem Marktsegment bereits einiges los und mit Apple wird der Erzrivale von Samsung ebenfalls große Bemühungen unternehmen, ein weiteres Standbein aufstellen zu können. Zur IFA 2014 wird es beispielsweise von Elgato erste Hardware geben, die Apples HomeKit in vollem Umfang unterstützen wird.

Quelle: SamMobile

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