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  3. Seagate: Erfolgreiches 4. Quartal trotz Flutkatastrophe in Thailand

Nach Western Digital hat nun auch der Festplattenhersteller Seagate seine Bilanz für das vierte Geschäftsquartal 2011 vorgelegt. Trotz Übernahme der Samsung Festplattensparte und der Flutkatastrophe in Thailand kann das Unternehmen gute Zahlen präsentieren. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz um 18 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro an. Auch beim Gewinn konnte zuleget werden. Dieser stieg um 275 Prozent auf 431 Millionen Euro an und hatte auch einen Ausschlag bei den Börsianern zu verzeichnen. Nachbörslich kletterte die Aktie um knapp 6 Prozent auf 22,35 US-Dollar.

So konnte Seagate trotz Produktionsausfall aufgrund der Flutkatastrophe die Erwartungen der Analysten deutlich übertreffen. Die Festplattenverkäufe gingen im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent zurück, von rund 48,9 Millionen auf 43 Millionen Exemplare. Zwischen Oktober und Dezember 2011 wurden aber vier Millionen Festplatten mehr ausgeliefert. Auch die Übernahme von Samsungs Festplattensparte fiel da kaum ins Gewicht.

Angesichts der sehr guten Ergebnisse mag man vermuten, die Entscheidung zur Herabsetzung der Garantiezeiten zahlreicher Consumer-Festplatten sei nicht die Folge der drohenden Umsatz- und Gewinnverluste, sondern des nicht mehr vorhandenen Wettbewerbs im Markt gewesen. Die Preise für Festplatten haben sich indes mehr als verdoppelt und sorgen für einen kräftigen Gewinnanstieg von Seagate. Laut dem Hersteller könnte sich die Festplattenknappheit noch bis ins zweite Quartal 2012 erstrecken.

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