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  3. Samsung verliert Gerichtsprozess in Südkorea gegen Apple

Samsung hat in einem neuen Rechtsstreit in Südkorea gegen Apple den Kürzeren gezogen.Bildquelle: Samsung
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Fehlgeschlagen: Samsung unterliegt vor einem Gericht im Heimatland Südkorea gegen Apple bei einem angestrebten Verkaufsverbotsverfahren.

Samsung warf seinem Mitbewerber vor, drei Patente aus dem Bereich der Kurznachrichtendienste unerlaubt bei Internet-fähigen Produkten der Marken iPhone und iPad zu nutzen. Die Richter des Seoul Central District Court folgten der Auffassung von Samsung allerdings nicht und wiesen das geforderte Verkaufsverbot ab. Der geforderte Schadensersatz in Höhe von 100 Millionen Won, umgerechnet etwa 69.000 Euro, wurde ebenfalls abgelehnt.

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Apples Pressesprecher für Südkorea, Steve Park, erleichtert. Man sei froh, dass das Gericht der Ansicht Apples gefolgt sei und die ungeheuerlichen Forderungen von Samsung abgelehnt habe. Samsung lies verlauten, dass man auch weiterhin gegen Apple vorgehen werde, um das eigene geistige Eigentum zu schützen.

Der Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung dauert bereits etliche Jahre an, nachdem Apple im Jahre 2011 Samsung aufgrund eines Vorwurfs des Design-Diebstahls vor Gericht zerrte. Mittlerweile erstreckt sich der rechtliche Disput über Dutzende Länder und Gerichte. Der bisherige Höhepunkt ist der verlorene Milliarden-Prozess in den USA, wo Samsung zur Strafzahlung von knapp 290 Millionen US Dollar verurteilt wurde.

Quelle: Reuters

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