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  3. Samsung verkauft 40 Prozent weniger Galaxy S5 Smartphones als geplant

Kein Verkaufsschlager: Das Samsung Galaxy S5.Bildquelle: Samsung
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Kein Verkaufsschlager: Samsung hat deutlich weniger Galaxy S5 Modelle als geplant verkaufen können.

Zwar hat Samsung selbst wie üblich keine genauen Zahlen veröffentlicht, aber laut einem Bericht des renommierten Wall Street Journal hat Samsung in den ersten drei Monaten nach dem Verkaufsstart des Samsung Galaxy S5 gerade mal 12 Millionen Geräte verkaufen können. Das sind über 40 Prozent weniger Geräte als Samsung eigentlich eingeplant hatte: Man wollte über 20 Millionen Geräte in besagten ersten drei Monaten verkaufen. Vor allem im Vergleich zum Vorgänger wird der Misserfolg deutlich: Im selben Zeitraum letztes Jahr verkaufte sich das Samsung Galaxy S4 mehr als 16 Millionen Mal.

Als Reaktion auf die schwächelnden Verkäufe und den vor allem in asiatischen Ländern schrumpfenden Marktanteilen, wird vermutlich der aktuelle Head of Mobile und einer von Samsungs Co-CEO J.K. Shin seinen Posten räumen müssen. Als Nachfolger ist B.K. Yoon im Gespräch, welcher sich derzeit als Head of Home Appliances and Television angestellt ist.

Den Gerüchten zufolge soll den Plänen nach B.K. Yoon künftig zusätzlich die Smartphone-Sparte übernehmen. Ein mögliches Vorbild für die Pläne könnte Sundar Pichai von Google sein. Im vergangenen Jahr hat er zusätzlich zu seinem bisherigen Bereich als Head of Chrome noch die Android-Abteilung von Andy Rubin übernommen.

Das Gerücht über den Personalwechsel an der Spitze von Samsung Electronics würde zudem zu weiteren Aussagen passen, dass die Ausrichtung von Samsung Electronics allgemein geändert werden soll. Dazu gehört unter anderem die Schließung von verlustbehafteten Diensten wie dem Samsung Video Hub.

Auch der Messenger Samsung ChatON soll den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Zwar ist die App auf einer Vielzahl an Samsung-Smartphones vorinstalliert, aber nur die wenigsten Kunden nutzen ihn auch wirklich. Weitaus beliebter sind Konkurrenten wie Viber, WeChat oder auch WhatsApp.

Quelle: Wall Street Journal

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