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  3. Samsung soll weniger Anpassungen an Android vornehmen sagt Google

Das Magazin UX bei Samsungs neuen Tablets bringt viele Änderungen mit sich.Bildquelle: Samsung
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Zukünftig soll Samsung weniger Änderungen an Android vornehmen, wie Google anklingen lässt.

Zur CES 2014 stellte Samsung bekanntlich seine neuen Tablets der Reihe Galaxy NotePRO und TabPRO vor, die sich in erster Linie durch Oberklassen-Technik in verschiedenen Größen aus der Masse hervorheben. Im Zuge dessen stellte der Konzern auch noch gleich seine neue Oberfläche Magazine UX vor, die von Beobachtern als eine Mischung aus der Metro UI von Windows 8 und Flipboard beschrieben wird. Und genau das passt Google nicht so wirklich in den Kram und der Vision wie Android aussehen könnte beziehungsweise sollte.

Daher suchte der Konzern das Gespräch mit den Verantwortlichen von Samsung, weil man nicht mit der eingeschlagenen Richtung bezüglich der Oberfläche einverstanden sei. Nach Meinung von Mountain View würde mit Samsungs eigener Benutzeroberfläche, Android zu sehr entfremdet. Die Gespräche zwischen beiden Konzernen scheinen jedenfalls zu einem zufriedenstellenden Ergebnis für Google gekommen zu sein: Samsung selbst gab bekannt dass man erwäge auf die Magazine UX bei künftigen Smartphones und Tablets zu verzichten.

Selbst die lizenzierten Google Apps könnten wieder stärker in den Vordergrund gerückt werden, nachdem Samsung zuletzt vor allem die eigenen Alternativen wie ChatOn, die Samsung Hubs und dergleichen forcierte. Ob die Gespräche etwas mit dem jüngst bekannt gewordenen Patent-Abkommen zu tun haben ist allerdings unklar, ganz auszuschließen wäre es jedoch nicht. Immerhin könnte Samsung einige Teile seiner TouchWiz-Oberfläche in den Android-Quellcode direkt einfließen lassen, wie der russische Blogger und Industrie-Insider Eldar Murtazin vermutet.

Quelle: The Verge

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