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Samsung kommentiert Bendgate - Galaxy S6 Edge verbiegt sich wie das Apple iPhone 6 Plus (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Bendgate: Auch das Samsung Galaxy S6 scheint sich unter hohem Druck zu verbiegen. Mehr im Video.

In der vergangenen Woche hat der US-amerikanische Garantiedienstleister SquareTrade mit einem Video für Aufmerksamkeit gesorgt, in dem unter anderem veranschaulicht wurde, wie viel Druck erforderlich ist, um das neue Smartphone-Flaggschiff Galaxy S6 Edge von Samsung zu verbiegen. Das Ergebnis des „Bend-Tests“ war aus Sicht des südkoreanischen Marktführers wenig schmeichelhaft: Nach all der Häme, die Samsung seit vergangenem Herbst und dem sogenannten „Bendgate“ gegen Apples iPhone-6-Reihe wegen deren angeblicher Anfälligkeit zu verbiegen gerichtet hatte, stellte sich heraus, dass das neue Metall-Glas-Chassis des Galaxy S6 Edge in etwa genauso stabil ist wie das Aluminium-Gehäuse des iPhone 6 Plus. Gemäß dem Video muss bei beiden Smartphones eine Druckkraft von rund 50 Kilogramm aufgewendet werden, um sie zu knicken.


Der von SquareTrade publizierte Bend-Test sowie dessen Ergebnisse sorgten für großes Medienecho, äußerst vorhersehbar gefolgt von Schadenfreude aus dem Lager der Apple Jünger sowie Kritik der Fraktion der Samsung-Fans. Womit allerdings nicht gerechnet werden konnte, ist das, was mittlerweile eingetreten ist. Samsung sah sich offensichtlich genötigt, auf das Video mit einer offiziellen Stellungnahme zu reagieren. Der südkoreanische Elektronikriese führt darin an, der SquareTrade-Test ließe keine wirklich repräsentativen Rückschlüsse auf die Stabilität des Galaxy S6 Edge oder auch des normalen Galaxy S6 im Alltagseinsatz zu, da eine Druckkraft von 50 Kilogramm selbst dann nicht erreicht werde, wenn sich eine Person mit dem Gerät in der Gesäßtasche auf einen Stuhl setzt. Für diesen Fall seien vielmehr rund 30 Kilogramm realistisch und die Samsung-eigenen Experimente hätten ergeben, dass die beiden neuen Flaggschiff-Smartphones bis zu einer Druckkraft von 36 Kilogramm nicht verbogen werden können. Davon abgesehen bemängelte Samsung an dem Testverfahren von SquareTrade, das Fehlen eines Hinweises auf die besondere Robustheit der Rückseite der neuen Galaxy-S6-Modelle. Diese könne nämlich selbst einem Druck von 50 Kilogramm standhalten ohne zu verbiegen oder zu brechen.

Angesichts dieser Einschätzung will Samsung nun die eigenen Testergebnisse mit SquareTrade teilen und den Garantiedienstleister zugleich auffordern, den ominösen Stabilitätstest mit dem Galaxy S6 Edge noch einmal zu wiederholen, diesmal allerdings mit einem Fokus auf die besonders stabile Front- und Rückseite des Smartphones. Der von SquareTrade auf Video festgehaltene Test zeigte, dass sowohl das Samsung Galaxy S6 Edge als auch das iPhone 6 Plus bis zu 50 Kilogramm Druck aushielten bevor ihre Gehäusekonstruktion nachgab. Während sich beim iPhone jedoch nur das Metall verbog, brach beim S6 Edge auch das Display. Das ebenfalls brandneue HTC One M9 wurde von SquareTrade im Übrigen auch getestet und konnte sogar bis zu 54,4 Kilogramm Druckkraft standhalten. Alles was darüber liegt, verbiegt das One M9 jedoch nicht nur, sondern macht es aufgrund der Positionierung der Power-Taste komplett unbrauchbar.

Quelle: Mac Rumors, Samsung

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