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Samsung Galaxy S9(+): Wohl Preise bis zu 1000 Euro in Deutschland (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Doppelt sieht besser: Das Galaxy Note 8 war im Vorjahr Samsungs erstes High-End-Smartphone mit Dual-Kamera-System. In Kürze wird das Galaxy S9+ mit ähnlicher Technik nachfolgen.

Gerüchte rund um eine Preisanhebung für die kommenden Galaxy S Flaggschiffe scheinen sich zu bewahrheiten. Samsung wird laut aktuellen Informationen des Reporters Evan Blass sowohl das Galaxy S9 als auch das Galaxy S9+ in Europa deutlich teuerer verkaufen als noch das jeweilige Vorgängermodell.

Auf Twitter hat Blass ein Bild veröffentlicht, das dem Galaxy S9 einen Preis von 841 Euro und dem Galaxy S9+ einen Preis von 997 Euro zuordnet. Diese Angaben sind zwar schon allein aufgrund der etwas krummen Zahlen sowie dem Fehlen von jeglichem Kontext - darunter etwa die Frage, für welches europäische Land diese gelten sollen - als nicht absolut zu bewerten, doch sie dürften dennoch eine recht zuverlässige Prognose für die finalen Verkaufspreise der S9-Reihe hierzulande liefern.

Mit Blick auf die Preisgestaltung Samsungs bei anderen aktuell angebotenen Premium-Smartphones wie dem Galaxy S8, S8+ und Note 8 erscheint es unter Berücksichtigung der durchgesickerten Preisinformationen äußerst wahrscheinlich, dass die Südkoreaner in Deutschland für das Galaxy S9 rund 850 Euro und für das Galaxy S9+ rund 1000 Euro verlangen werden. Beide Preisangaben verstehen sich hier inklusive Mehrwertsteuer. Das größere der beiden neuen Galaxy S Flaggschiffe, das mit einer Dual-Kamera ausgestattet sein soll, würde damit denselben Markteinführungspreis tragen wie das Galaxy Note 8 vor einigen Monaten. Zudem befindet es sich preislich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Apples iPhone X.

Warum genau Samsung diese im Vergleich zur Galaxy S8 Reihe offenbar höheren Preise für gerechtfertigt hält beziehungsweise worauf diese zurückzuführen sind, bleibt abzuwarten. In Sachen Industriedesign und verwendeten Materialien sollen die beiden S9-Modelle jedenfalls dem S8 respektive S8+ sehr ähnlich sein. Als potentielle Kostentreiber kommen aber laut Berichten sowohl bei S9 als auch S9+ die verbesserte Kameratechnologie, der leistungsfähigere Chipsatz und die effektivere Gesichtserkennungin Frage. Speziell beim S9+ dürften außerdem das zweite Kamera-Modul sowie zwei Gigabyte zusätzlicher Arbeitsspeicher zu höheren Herstellungskosten geführt haben.

Exakte Herstellerinformationen zu Ausstattung, Preis und Verfügbarkeit der Galaxy S9 Reihe werden am kommenden Sonntag, den 25. Februar erwartet. Samsung wird dann zum Auftakt des Mobile World Congress 2018 ein großes Unpacked-Event abhalten und dieses via Livestream weltweit übertragen.

Quelle: Evan Blass (Twitter)

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