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Samsung Galaxy S9 & S9+: Alle Infos zu den Premium-Phones (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Next Galaxy: Samsung hat im Vorfeld der Vorstellung der neuen Flaggschiff-Smartphones Galaxy S9 und S9+ kaum ein Detail geheim halten können. Rätselraten gibt es nur bezüglich Software-Features.

Am kommenden Sonntag, den 25. Februar 2018 wird Samsung seine neuesten Flaggschiff-Smartphones der Galaxy S Reihe offiziell ankündigen und damit den diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona mit einem Paukenschlag eröffnen. Bereits Tage vor dem anstehenden Unpacked-Event lassen sich nun allerdings mehr oder minder alle bislang noch offenen Fragen zum Galaxy S9 beziehungsweise Galaxy S9+ beantworten. Der Reporter Roland Quandt ist an vollständige Datenblätter sowie zahlreiche Pressebilder der Smartphones gelangt und hat all dies auf WinFuture veröffentlicht.

Bekanntes Design, aber mehr Power
Zu Allererst einmal ist wichtig zu erwähnen, dass in Folge der zahlreichen Leaks der vergangenen Wochen nicht mehr allzu viel wirklich Brandneues von Quandt aufgedeckt werden konnte. Der WinFuture-Artikel bestätigt jedoch diverse Details noch einmal, ergänzt so manche um ein paar nützliche Zusatzinfos und räumt Unklarheiten aus, woraus sich das bisher insgesamt klarste Bild sowohl vom S9 als auch S9+ ergibt. Unter anderem gilt nun etwa als sicher, dass die Samsung-Flaggschiffe in der Version für den US-Markt von dem neuen Qualcomm-SoC Snapdragon 845, in der Ausführung für andere Märkte wie beispielsweise Europa aber von Samsungs eigener SoC-Neuentwicklung Exynos 9810 angetrieben werden. Die S9-Modelle dürften somit die ersten Smartphones mit einem dieser 2018er High-End-Chipsätze werden, die zu kaufen sind.

Rein äußerlich betrachtet ähneln Galaxy S9 und Galaxy S9+ ihrem jeweiligen Vorgängermodell aus dem letzten Jahr, also dem Galaxy S8 beziehungsweise S8+, sehr. Samsung wird die beiden neuen Flaggschiffe laut aktuellster Infos in Europa in den drei Farbvarianten „Midnight Black“, „Coral Blue“ und „Lilac Purple“ anbieten. Das Super AMOLED Display mit bekanntem Edge-Design misst beim S9 in der Diagonalen wie beim S8 5,8 Zoll und beim S9+ sind es die ebenfalls bekannten 6,2 Zoll. Daraus folgt, dass auch das Seitenverhältnis von 18,5:9 und die Auflösung von 2960 x 1440 Pixel konstante Werte darstellen. Lediglich die Ränder ober- und unterhalb der Displays wirken sogar noch einen Tick schmäler als bei der Vorgängergeneration.

Dual-Cam, Single-Cam, adaptive Blende - Kameratechnik als Verkaufsargument
Wirklich spannend ist bei der S9-Reihe der Blick auf die Rückseite. Samsung positioniert dort den Finderabdrucksensor nicht mehr wie bei den S8-Modellen neben, sondern direkt unter der zentral sitzenden Hauptkamera, was den Nutzungskomfort deutlich steigern sollte. Exklusiv beim S9+ setzt der südkoreanische Hersteller außerdem ein Dual-Kamera-System ein, was eine Premiere für die Galaxy S Familie darstellt. Allerdings sollen beide S9-Modelle mit herausragenden Kamera-Eigenschaften glänzen, wie Samsungs Marketingabteilung schon jetzt nicht müde wird, in die Welt hinaus zu posaunen. Realisiert haben will der Hersteller dies in erster Linie durch einen neu entwickelten 12 Megapixel Sensor mit adaptiver Blende. Diese kann je nach Bedarf und Lichtverhältnissen zwischen f/1.5 und f/2.4 Blendenöffnung wechseln. Der zusätzliche Sensor des S9+ löst ebenfalls mit 12 Megapixel auf und besitzt eine feste f/2.4 Blende. In Sachen Videoaufzeichnung soll die Galaxy S9 Reihe erstmals eine Super-Zeitlupenfunktion mit 960 Bildern pro Sekunde beherrschen, wobei noch keine verlässlichen Informationen zur maximalen Auflösung vorliegen, die in diesem Aufnahmemodus möglich ist.

Verbesserte Kameratechnik findet sich auch auf der Vorderseite der S9-Modelle. Die Frontkamera weist zwar mit 8 Megapixel Sensor und f/1.7 Blende dieselben Spezifikationen auf wie die Frontkamera der S8-Reihe, doch in diesem Jahr will Samsung damit eine Gesichtserkennung ermöglichen, die in Sachen Präzision offenbar an die TrueDepth Kamera in Apples iPhone X heranreichen kann. Es soll auch, in Anlehnung an Apples Animoji Vorbild, in Echtzeit nach den Gesichtszügen des Nutzers animierte 3D Emojis auf Samsungs neuen Flaggschiffen geben.

Stereolautsprecher und weitere Specs
Eine weitere potentiell wichtige Hardware-Neuerung für die Galaxy S Reihe gibt es im Bereich Audio. Samsung hat dem Galaxy S9 und dem S9+ Stereolautsprecher vom Audiospezialisten - und Tochterunternehmen - AKG spendiert. Des Weiteren sind die Geräte natürlich wieder nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt, bieten einen 3000 mAh (S9) respektive 3500 mAh (S9+) großen Akku und unterstützen Bluetooth 5.0, LTE. schnelles Aufladen via USB-C sowie auch Wireless Charging.

Galaxy S9 und S9+ weisen abgesehen von Display- und Akku-Größe sowie der Hauptkamera noch ein zusätzliches Unterscheidungsmerkmal auf. Das neue Smartphone mit Dual-Kamera stattet Samsung mit 6 Gigabyte RAM aus, während im kleineren Flaggschiff „nur“ 4 Gigabyte RAM zum Einsatz kommen. Der interne Speicher ist aber bei beiden Modellen wie schon bei der S8-Reihe zuvor 64 Gigabyte groß und vom Typ UFS 2.1. Für Nutzer, die mehr Speicherplatz benötig, bringen auch die S9-Modelle wieder einen microSD-Kartenslot mit.

Preisprognose und Verfügbarkeit
Samsung wird die neuen High-End-Smartphones gemäß der aktuell vorliegenden Angaben mit einer stark angepassten Fassung on Android 8.0 Oreo (Samsung Experience 9.0) ausliefern und in Europa sowohl eine Single- als auch eine Dual-SIM-Version der Geräte anbieten. Die S9-Modelle könnten aber im Vergleich zu S8 und S8+ jeweils rund 200 Euro mehr kosten. Das S9+ würde damit hierzulande für rund 1000 Euro auf den Markt kommen, was dem Einführungspreis des Galaxy Note 8 entspricht. Die Vorbestellungsphase für die S9-Reihe könnte von Samsung im Übrigen bereits am kommenden Sonntag eröffnet werden. Auf internationalen Märkten verfügbar sein sollen die beiden neuen Topmodelle dann ab Anfang März.

Quelle: WinFuture

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