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Samsung Galaxy S8: Bixby tut sich auch mit Englisch schwer (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Digitaler Assistent: Samsung läuft die Zeit für die Fertigstellung von Bixby davon. Nun wird die Software auch zum US-Marktstart der S8-Reihe keine Sprachbefehle verstehen.

Samsung hat bei der Vorstellung des Galaxy S8 und Galaxy S8+ viel Tamtam um seinen neuen virtuellen Assistenten Bixby gemacht. Bixby soll gewissermaßen die Software-Herzstück der Smartphones darstellen, mit der sich diverse Aktionen durch Sprachbefehle auslösen undInformationen verwalten lassen. Nachdem sich in der Zeit seit der offiziellen Enthüllung der S8-Reihe aber bereits herauskristallisierte, dass der digitale Helfer zunächst nur die Sprachen Englisch und Koreanisch verstehen wird, musste Samsung gegenüber US-Medien jüngst weitere „Startschwierigkeiten“ mit Bixby einräumen.

Wie unter anderem The Verge informiert, wird Bixby zum US-Marktstart des Galaxy S8 und Galaxy S8+ am 21. April 2017 noch nicht bereit dafür sein, um mit englischen Sprachkommandos umzugehen. Diese entscheidende Fähigkeit will der südkoreanische Elektronikriese dem Assistent erst zu einem späteren Zeitpunkt, der noch im Frühjahr 2017 liegen soll, via Software-Update nachreichen.

Analog zu der Software-Erfahrung, die deutsche beziehungsweise europäische Konsumenten demnächst nach dem ersten Einschalten eines der neuen S8-Modelle erhalten werden, können Käufer in den USA einige wichtige Funktionen von Bixby allerdings auch ohne die Sprachsteuerung verwenden. Dazu zählt eine Übersichtsseite, die mit dem Google Now Feed vergleichbar ist, auf der der Assistent also verschiedene Informationen wie die Wetterlage und Erinnerungen oder anstehende Termine für den Anwender aufbereitet. Außerdem kann Bixby Fotos analysieren und entsprechend dieser Ergebnisse beispielsweise Shopping-Angebote darstellen oder andere AR-(Augmented Reality)-Features bieten.

Außer Frage steht jedoch nun, dass der Assistent Bixby zur Markteinführung der Galaxy S8 Reihe fast auf allen Märkten nicht in der Form verfügbar ist, wie er von Samsung ursprünglich beworben wurde. Nutzer können ihr brandneues Edel-Smartphones also nicht durch Spracheingabe dazu bewegen, beispielsweise ein Foto zu editieren oder eine E-Mail zu verfassen und zu versenden. Samsungs Slogan zur Vorstellung des Galaxy S8/S8+ „anything you can do with touch, you can do with voice” bleibt somit erst einmal ein Versprechen für die Zukunft. Apropos Zukunft: Die Sprache Deutsch wird Bixby laut aktuellen Informationen der Samsung-Webseite voraussichtlich ab dem vierten Quartal 2017 beherrschen.

Quelle: The Verge

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