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  3. Samsung Galaxy Note 7: So lassen sich fehlerhafte Exemplare identifizieren

Samsung will Kundenverunsicherung im Zusammenhang mit dem Rückruf der ersten Charge des Galaxy Note 7 ab sofort durch mehrere Initiativen minimieren.Bildquelle: Samsung
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Galaxy Note 7: Der internationale Marktstart seines neuen Flaggschiff-Smartphones entwickelte sich für Samsung rasch zur Katastrophe.

Die Saga um den weltweiten Rückruf des Samsung Galaxy Note 7 geht weiter. Der südkoreanische Hersteller hat nun eine Webseite online geschaltet, die Besitzern des Premium-Smartphones dabei helfen soll, unkompliziert und schnell abzuklären, ob die Nutzung ihres Exemplars ungefährlich ist - oder eben nicht.

Vor rund zwei Wochen hat Samsung offiziell ein weltweites Rückrufprogramm für das Galaxy Note 7 ins Leben gerufen nachdem mehrere Nutzerberichte von extrem heiß werdenden oder sogar explodierenden Akkus die Runde im Netz gemacht hatten. Laut beispielsweise der US-Publikation The Verge soll es allein in den USA bislang mehr als 90 bestätigte Fälle geben, in denen das Galaxy Note 7 aufgrund der Akku-Problematik überhitzte. Dies führte am vergangenen Donnerstag schlussendlich dazu, dass zusätzlich zu Samsungs eigenen Bemühungen auch die US Consumer Product Safety Commission einen Rückruf des Galaxy Note 7 im US-Handel ankündigte.

Auf der von Samsung nun eingerichteten Webseite lässt sich von Kunden durch Eingabe der IMEI-Nummer abklären, ob das erworbene Galaxy Note 7 über den fehlerhaften Akku verfügt. Die IMEI-Nummer ist beispielsweise auf der Verpackung des Smartphones zu finden, lässt sich aber auch direkt auf dem Gerät durch die Eingabe der Zeichenkombination #06# in der Telefon-App anzeigen.

Die Webseite ist aber nicht die einzige Maßnahme, die Samsung unternimmt, um Kunden, die ein Galaxy Note 7 jüngst erworben haben oder demnächst erwerben wollen, Gewissheit zu geben, dass sie ihre Neuanschaffung ohne Risiko verwenden können. So markiert der Hersteller alle neu produzierten Exemplaren des Smartphones schon auf dem Verpackungsaufkleber, der Serien- und IMEI-Nummer enthält, mit einem schwarzen Quadrat. Außerdem gibt es ein neues Software-Update, welches dazu führt, dass bei allen „sicheren“ Galaxy Note 7 Modellen das Akku-Symbol sowohl in der Statusleiste und auf dem Always-On-Display als auch auf dem Ausschalt-Bildschirm in grün anstelle von weiß dargestellt wird.

Der letztgenannte Software-Hinweis ist aufgrund der zahllosen Möglichkeiten, durch die sich die Android-Oberfläche anpassen lässt, freilich kein absolut verlässlicher Indikator für Kunden, die etwa ein gebrauchtes Note 7 erwerben wollen. Wer nach dem Erhalt des Smartphones absolut sicher gehen möchte, der überprüft also am besten die IMEI-Nummer über Samsungs eingangs erwähnte Webseite.

Alle, die sich bei Samsung für den Erhalt eines Austauschgeräts registriert haben oder zu den Vorbestellern des Galaxy Note 7 gehören, die bislang noch nicht berücksichtig wurden, dürfen im Übrigen laut offiziellen Angaben ab heute mit der Lieferung des Smartphones rechnen.

Quelle: Samsung #1, Samsung #2, The Verge

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