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Samsung ArtPC Pulse als Design-Desktop Ende Oktober erwartet (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Neuer Mac Pro Konkurrent: Auch Samsung setzt mit dem ArtPC Pulse Design-Desktop PC auf zylindrische Formen.

Der Samsung Art PC Pulse steckt in einem rohrförmigen Gehäuse, das vollständig aus Metall besteht. Interessant ist der Ansatz, dass man auf das eigentliche Basissystem auf Wunsch Module mit unterschiedlichen Funktionen aufsetzen kann, um das Gerät so zu erweitern, ohne Veränderungen am Innenleben vornehmen zu müssen. Laut einem vorab von SamMobile bei Amazon USA entdeckten Listing für den neuen Design-PC von Samsung gibt es zum Beispiel ein Lautsprechermodul von Harman Kardon und ein Festplatten-Modul mit einem Terabyte zusätzlichem Speicherplatz.

Im Innern des Art PC Pulse arbeiten Intel Core i5- und i7-Prozessoren, wobei es sich noch um Chips der letzten Generation auf Basis der Intel "Skylake"-Architektur handelt. Allem Anschein nach sind die verwendeten Chips Modelle aus der U-Serie, die normalerweise in Notebooks verwendet werden - einer der Chips ist wohl der Intel Core i7-6600U, der mit bei einem Basistakt von 2,6 Gigahertz eine Maximalfrequenz von 3,4 GHz per TurboBoost erreicht, wenn einmal mehr Leistung benötigt wird.

Der Arbeitsspeicher fässt je nach Modell acht oder gleich 16 Gigabyte, während grundsätzlich eine schnelle NVMe-fähige PCIe-SSD mit 256 Gigabyte Speicherkapazität als Startlaufwerk an Bord ist. Mit dem großen HDD-Modul auf Basis einer herkömmlichen Festplatte lässt sich der Speicherplatz optional erweitern. Für eine zumindest ausreichende Grafikleistung sorgt ein AMD Radeon RX460 Zusatzgrafikchip, der über zwei Gigabyte eigenen Speicher verfügt.

Samsung rüstet seinen neuen Design-Desktop außerdem mit vier USB-3.0-Ports und einem USB-Type-C-Anschluss aus. Es gibt zudem auch noch einen Gigabit-Ethernet-Port sowie einen HDMI-Ausgang und einen SD-Kartenleser von voller Größe. Anders als etwa beim HP Pavilion Wave gelingt es Samsung, beim ArtPC Pulse das Netzteil im Inneren des Rechners selbst zu verbauen. Günstig wird der modulare Rechner von Samsung nicht.

Die bei Amazon vorab gelisteten Modelle kosten jeweils 1200 bzw. 1600 US-Dollar und unterscheiden sich durch die Speicherkapazität und die verwendeten Prozessoren. Eine Einführung in Deutschland darf zudem bezweifelt werden, da sich Samsung vor einigen Jahren bereits aus dem deutschen PC- und Notebook-Markt verabschiedet hat. In den Vereinigten Staaten soll der Samsung ArtPC Pulse ab dem 28. Oktober 2016 lieferbar sein. Vermutlich wird das Gerät auf Microsofts Hardware-Event am 26. Oktober ebenfalls eine Rolle spielen.

Quelle: SamMobile

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