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  3. RIM: Geschäftsjahr 2012 mit Umsatz- und Gewinnrückgang

Die schlechten Verkaufszahlen des Blackberry Playbooks, sowie der Smartphone-Modelle hat deutliche Auswirkungen auf das Geschäftsjahr von RIM gehabt. So ging der Umsatz in den letzten zwölf Monaten um sieben Prozent von 19,907 auf 18,435 Milliarden US-Dollar zurück und der Nettogewinn brach um 65 Prozent von 3,411 auf 1,164 Milliarden US-Dollar ein.

Um sein Tablet interessanter zu machen, gab es zahlreiche Preisnachlässe, was Einfluss auf die negative Entwicklung hatte. Gab es im vierten Quartal 2011 noch einen Überschuss von 934 Millionen US-Dollar so ergibt sich nun ein Minus von insgesamt 125 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gingen die Umsätze um 25 Prozent auf 4,19 Milliarden US-Dollar zurück.

Als Grund dafür nennt das Unternehmen einen deutlichen Absatzrückgang ihrer Produkte. Im Anschluss an diese Meldung ging der Aktienkurs um neun Prozent zurück und erreichte einen neuen Tiefstand. Der neue Vorstandsvorsitzende Thorsten Heins hat Mitte Januar deutliche Umstrukturierungen angekündigt. So soll sich der Hersteller fast vollständig aus dem privaten Sektor zurückziehen und wieder verstärkt lukrative Geschäfte mit Firmenkunden abschließen. In Hinblick auf den starken Kursrückgang der letzten 13 Monate, bei dem die Aktie mehr als 80 Prozent an Wert verlor, ist es nicht unwahrscheinlich, dass Konkurrenten wie Samsung den kanadischen Konzern übernehmen könnten.

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