1. Startseite
  2. News
  3. Razer präsentiert elegantes Gaming-Notebook Blade 15

Razer präsentiert elegantes Gaming-Notebook Blade 15 (Bild 1 von 4)Bildquelle: Razer
Fotogalerie (4)
Razer Blade 15: Für sein neuestes Gaming-Notebook packt Razer in ein nur 1,7 Zentimeter dickes Chassis leistungsstarke Komponenten wie Hexa-Core-CPU und GeForce GTX 1070 Max-Q GPU.

Razer hat sein schickes, kompaktes Gaming-Notebook Razer Blade 14 kräftig überarbeitet. Das neue Razer Blade 15 weist sehr ähnliche Abmessungen wie der 14 Zoll Laptop auf, verfügt allerdings namensgebend über ein 15,6 Zoll Display mit besonders schmalem Rahmen. Eine Gegenüberstellung mit dem aktuellen Dell XPS 15 drängt sich somit auf. Außerdem kann das 15-Zoll-Gerät von Razer mit modernerer Ausstattung als das Vorgängermodell auftrumpfen, inklusive eines Intel Core i Prozessors der 8. Generation mit sechs Kernen.

Größer, eleganter, leistungsfähiger
Die Maße des neuen Razer Blade 15 belaufen sich laut Datenblatt auf maximal 355 x 235 x 17,3 Millimeter, das Gewicht beträgt 2,1 Kilogramm. In der Basiskonfiguration des Notebooks kommt ein 15,6 Zoll großes IPS-Display mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel (Full HD) und einer Bildfrequenz von 60 Hertz zum Einsatz. Weitere Display-Optionen sind ein Full HD Panel mit 144 Hertz und ein 4K Panel mit 60 Hertz und Multitouch-Unterstützung.

Die Verbesserungen, die Razer seinem neuesten Gaming-Boliden spendiert hat, enden wie eingangs angedeutet jedoch nicht beim Display. Im Inneren des flachen Aluminium-Chassis stecken eine Intel Hexa-Core-CPU vom Typ Core i7-8750H (Bis zu 4,1 Gigahertz Turbo-Takt, 45 Watt TDP), 16 Gigabyte DDR4-RAM, eine 256 oder 512 Gigabyte fassende PCIe-SSD und je nach Konfiguration entweder eine Nvidia GeForce GTX 1060 mit 6 Gigabyte VRAM oder eine Nvidia GeForce GTX 1070 Max-Q mit 8 Gigabyte VRAM. Abgerundet wird die Riege der leistungsstarken Komponenten durch das Intel-WLAN- und Bluetooth-Modul 9260.

Dampfkammer-Kühlung und moderne Schnittstellen
Für eine ordentliche Kühlung von Intel-Prozessor und Grafikeinheit sorgen laut Razer eine Kombination aus "Vapour Chamber" Technik und zwei Lüftern. Die Drehzahl der Lüfter und damit die Lautstärke respektive die Kühlleistung des Systems lässt sich via Synapse-3-Software vom Nutzer nach individuellen Präferenzen anpassen. So kann entweder eine etwas höhere Chipleistung oder ein ruhigeres Arbeitsgeräusch bevorzugt werden.

Zur Ausstattung des Razer Blade 15 gehören des Weiteren ein 80 Wh Akku, ein je nach Modellvariante mit 200 oder 230 Watt dimensioniertes Netzteil, ein großes Trackpad mit Glasoberfläche, das von Microsoft Precision Treibern angesteuert wird, sowie eine Tastatur mit anpassbarer RGB-Beleuchtung. In Sachen externer Schnittstellen bietet das Notebook drei USB 3.1 Gen2 Type-A Ports, einen Thunderbolt-3-Anschluss (mit vier PCIe-Lanes), eine 3,5-Millimeter-Audiobuchse, einen HDMI 2.0b Anschluss und auch einen Mini-DisplayPort 1.4.

Verfügbarkeit und Preise
Razer bietet das neue Razer Blade 15 eigenen Angaben nach ab sofort in vier Konfigurationen auf dem deutschen Markt an. Alle Modelle verfügen über den oben aufgeführten Sechskernprozessor und 16 Gigabyte RAM sowie dieselbe Schnittstellenauswahl.

Für die günstigste Ausstattungsvariante mit Full HD 60 Hertz Display, einer 256 Gigabyte SSD und einer Nvidia GeForce GTX 1060 ruft der Hersteller einen Preis von 1950 Euro auf. Für eine unverbindliche Preisempfehlung von 2250 Euro erhalten Kunden dieselbe Ausführung allerdings mit Full HD 144 Hertz Display und 512 Gigabyte SSD. Die erschwinglichste Konfiguration mit Nvidia GeForce GTX 1070 Max-Q schlägt mit 2450 Euro zu Buche und verfügt außerdem über ein Full HD 144 Hertz Display und eine 256 Gigabyte SSD. Wer diese Variante mit 512 Gigabyte SSD erwerben möchte muss 2650 Euro ausgeben. Komplettiert wird das Angebot schließlich durch die Konfiguration mit 4K 60 Hertz Touchscreen, 512 Gigabyte SSD und Nvidia GeForce GTX 1070 Max-Q für 2900 Euro.

Razer Core X
Zusätzlich zum Razer Blade 15 hat Razer heute auch ein neues externes Grafikkartengehäuse vorgestellt. Das Razer Core X kostet hierzulande 300 Euro, was für viele Spieler mit Thunderbolt 3 kompatiblem Rechner im Vergleich zum 520 Euro teuren Razer Core V2 ein deutlich attraktiveres Angebot darstellen dürfte.

Den günstigere Preis des Core X erreicht der Hersteller durch den Verzicht auf einige der High-End-Features des Core V2. So bringt die neue eGPU Docking Station keine zusätzlichen USB-Anschlüsse oder einen Ethernet-Port mit und auch die Chroma-RGB-Beleuchtung wurde wegrationalisiert. Vorteile des Core X sind hingegen das von 500 auf 650 Watt aufgerüstete Netzteil sowie die durch etwas klobigere Abmessungen erkaufte Unterstützung für große 3-Slot-Grafikkarten.

Neben allen Windows-PCs mit Thunderbolt 3 unterstützt das neue Core X laut Razer auch aktuelle Macs mit der modernen Schnittstelle, also beispielsweise die MacBook Pro Modelle mit Touch Bar, vorausgesetzt darauf ist macOS High Sierra 10.13.4 installiert und im eGPU-Gehäuse wird eine der unterstützten AMD-Radeon-Grafikkarten verbaut. Beim Betrieb an einem Windows-Rechner können in das Core X je nach Bedarf und Vorliebe mehr oder minder alle handelsüblichen Grafikkarten mit Nvidia- oder AMD-GPU verbaut werden.