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Razer plant nach Nextbit-Übernahme Expansion in der Mobile Branche (Bild 1 von 1)Bildquelle: Razer (Twitter)
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Gaming Lifestyle: Der US-Hersteller Razer streckt seine Fühler über die Grenzen des PC-Gaming hinweg aus, um künftig vielleicht in deutlich mehr Lebensbereichen von Gamern eine Rolle spielen zu können.

Das für seine PC-Gaming-Accessoires und leistungsfähigen Gaming-Notebooks bekannte US-Unternehmen Razer will die Mobile Gaming Branche aufmischen. Wie Razer-CEO Min-Liang Tan jüngst bekannt gab, soll Mobile Gaming künftig einen großen Teil des Unternehmensgeschäfts ausmachen.

Um die ambitionierte Expansion in die Mobile Gaming Branche voranzutreiben, hat Razer einen Deal mit dem Telekommunikationskonzern Three Group abgeschlossen, im Rahmen dessen Kunden spezielle Mobilfunktarife, Dienste und Geräteangebote erhalten werden.

Des Weiteren will sich Razer auf die Entwicklung neuer Mobilgeräte fokussieren. Der CEO des Unternehmens sieht diesbezüglich enorme Chancen, da es in der Mobile Branche bislang weder Geräte noch Software-Plattformen gebe, die speziell für typische Hardcore-Gamer gemacht seien.

Razer hat offenbar die wirtschaftlichen und personellen Möglichkeiten sowie das Potential, auf dem Mobilgerätemarkt ernsthaft mitzumischen. Entscheidend dazu trägt bei, dass sich das Unternehmen vor nicht allzu langer Zeit das Startup Nextbit einverleibte, die mit dem Smartphone Robin bereits ein erstes marktreifes Produkt vorzuweisen hatten. Außerdem kaufte Razer 2015 das Gaming-fokussierte Unternehmen Ouya, das sich zuvor wenig erfolgreich als Hersteller einer Android-basierten Konsole einen Namen machen wollten.

Wie genau die kommenden Mobilgeräte von Razer aussehen und welche speziellen Gaming-Features sie haben sollen, das wurde im Rahmen der Ankündigung noch nicht verraten. Die kommunizierte Idee passt aber zweifellos zur Marke Razer und auch zum strategischen Vorgehen des Unternehmens in den vergangenen Monaten und Jahren. Allerdings wird sich zeigen müssen, ob der Razer-CEO mit der Einschätzung richtig liegt, dass Hardcore-Gamer nach speziell entwickelten Mobilgeräten dürsten.

Quelle: South China Morning Post

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