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Razer: Neue Blade, Stealth & Blade Pro Notebooks für Deutschland (Bild 1 von 10)Bildquelle: Razer
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Es ist soweit: Die Razer Blade Notebook-Reihe für Gamer kommt vollständig auch in Deutschland auf den Markt.

Bis dato kamen vor allem US-amerikanische Gamer in den Genuss der von Razer produzierten Blade Notebooks. Mit dem heutigen Tag soll sich das nun (endlich) ändern. Im Berliner Admiralspalast kündigte Razer CEO Min-Liang Tan nicht nur die Verfügbarkeit seiner Gaming-Laptops in Europa und somit in Deutschland an, auch das neue Razer Blade Pro und ein aufgefrischtes Razer Blade sowie Razer Blade Stealth gehörten zu den Themen der Veranstaltung. Bevor wir uns den einzelnen Modellen widmen sei gesagt, dass alle Konfigurationen mit einem deutschen Tastatur-Layout sowie der bekannten Razer Chroma Beleuchtung an den Start gehen werden. Ebenso ist Microsoft Windows 10 in der 64-Bit Version auf allen Geräten vorinstalliert.

Razer Blade Stealth - Das Ultrabook mit optionaler Desktop-Power

Wir beginnen mit dem kompaktesten Notebook im Bunde der Razer Blade Familie. Das 12,5 Zoll große Razer Blade Stealth gilt als Ultrabook, welches für extrem mobile Ansprüche gebaut wurde. Das 16:9 IGZO Display setzt dabei wahlweise auf eine QHD Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel oder 4K UHD mit 3.840 x 2.160 Pixel. Beide Konfigurationen erscheinen mit einem Multi-Touch-Bildschirm. Als Prozessor kommt der Intel Core i7-7500U Dual-Core mit bis zu 3,5 GHz zum Einsatz. Er gehört der neuen Intel Kaby Lake Generation an und beinhaltet zudem die Intel HD Graphics 620. Je nach Display-Wahl können die Razer Blade Stealth Notebooks mit bis zu 512 GB (QHD) und 1 TB (UHD) großen PCIe SSDs bestückt werden.

Der Arbeitsspeicher hingegen ist mit 16 GB DDR3 fest bemessen. Zu den Anschlüssen gehören unter anderem ein USB-C Port mit Thunderbolt 3 Support, zwei normalgroßen USB 3.0 Typ-A Schnittstellen und ein HDMI 2.0 Ausgang. Gefunkt wird über ein Killer Wireless Modul mit 802.11ac Technik und Bluetooth 4.1. In Verbindung mit dem externen Grafikkartengehäuse Razer Core kann das Razer Blade Stealth sogar mit High-End Desktop Systemen konkurrieren. Die Akkulaufzeit der verbauten 53,6 Wh Batterie soll laut Hersteller bei bis zu 9 Stunden liegen. Vor allem das geringe Gewicht von 1,29 kg und die schmale Bauhöhe von 13,1 Millimeter machen den 12,5 Zoller zu einem leistungsstarken, mobilen Begleiter.

Das Razer Blade Stealth ist zu einem Preis ab 1.099 Euro erhältlich und die Auslieferung in Deutschland beginnt ab sofort. Wenn ihr euch bis zum 27. Oktober für ein Blade Stealth entscheidet, erhaltet ihr eine Razer Orochi Maus und das Razer Kabuto Mauspad im Gesamtwert von 110 Euro gratis dazu. Wer mit dem Razer Core Grafikkarten-Dock liebäugelt, muss sich noch etwas gedulden. Der Hersteller plant einen Europa-Launch noch in diesem Jahr zu einem Preispunkt ab 449 Euro.

Razer Blade - Der kompakte Gamer mit starker Leistung

Mit dem 14 Zoll Blade spricht Razer den mobilen Gamer an, der einen Kompromiss aus Mobilität und Leistung sucht. Somit erscheint das kompakte Notebook mit einem Intel Core i7-6700HQ Quad-Core Prozessor, der zwar noch auf die Skylake-Technik setzt, aber bis zu 3,5 GHz im Gepäck hat. Hinzu kommen 16 GB DDR4 RAM und die Nvidia GeForce GTX 1060 Grafikkarte mit 6 GB GDDR5 Videospeicher. PCIe SSDs verbaut Razer mit einer Größe von bis zu 1 TB und in Hinsicht auf die IGZO Displays habt ihr die Wahl zwischen einer QHD+ Touch-Variante mit 3.200 x 1.800 Pixel Auflösung sowie einer matten Non-Touch-Option mit klassischen 1.920 x 1.080 Pixel (FullHD).

Wie bereits beim kleineren Stealth-Modell, setzt auch das Razer Blade auf einen USB-C Anschluss mit Tunderbolt 3 Technik. Hinzu kommen drei weitere USB 3.0 Ports, ein Killer Wireless 1535 Modul mit 802.11ac und Bluetooth 4.1 sowie HDMI 2.0. Die Batterie ist in diesem Fall mit 70 Wattstunden und einem kompakten 165 Watt Netzteil größer bemessen. Über die Akkulaufzeit macht Razer keine Angaben. Hier entscheidet jedoch, wie anspruchsvoll das Razer Blade Notebook belastet wird. Auf die vom Stealth angegebenen 9 Stunden kommt ihr wahrscheinlich nur im Office- oder Multimedia-Betrieb. Während des Spielens müsst ihr sicherlich öfter an die Steckdose.

Der Einstiegspreis des Razer Blade liegt bei 1.999 Euro und Bestellungen werden ab sofort entgegen genommen. Wenn nicht sogar schneller, soll die Lieferzeit hierzulande maximal 2 Wochen in Anspruch nehmen. Interessenten die ihre Bestellung bis zum 27. Oktober aufgeben profitieren von einem kostenlosen Zubehör-Paket in Form einer Razer Mamba Tournament Edition und dem Mercenary Backpack im Wert von insgesamt 200 Euro.

Razer Blade Pro - Der Gaming-Desktop im Laptop-Format

Das Highlight der heutigen Präsentation in Berlin stellt das verbesserte Razer Blade Pro dar. Während die letzte Generation mit einem Switchblade LCD-Touchpad verkauft wurde, muss dieses nun einem größeren Precision Trackpad weichen. Somit entsteht mehr Platz für die Navigation und Multi-Touch-Gesten, was neben Gamern vor allem kreativen Nutzern gefallen dürfte. Das signifikanteste Feature zeigt sich jedoch bei der Tastatur. Razer entwickelt mit dem Blade Pro das erste Notebook mit einem mechanischen Keyboard im Ultra-Low-Profile. Somit profitiert man von einem kurzen Hub und gleichzeitig vom Klick-Feeling mechanischer Tastaturen. Ein netter Hybrid, den Spieler schnell ins Herz schließen werden.

Doch nicht nur das Äußere des nur 22,5 Millimeter hohen und 3,5 kg schweren Razer Blade Pro kann überzeugen. Auch innerhalb des Aluminium-Gehäuses gibt es High-End Hardware wohin das Auge schaut. Die Zeiten der einst verbauten und leicht belächelten GTX 960M sind vorbei. Neben dem bekannten Intel Core i7-6700HQ Prozessor arbeitet nämlich nun eine Nvidia GeForce GTX 1080, die aktuell stärkste GPU für Notebooks. Die Grafikkarte mit Pascal Technik kommt mit satten 8 GB GDDR5 Videospeicher und befeuert ein 17,3 Zoll IGZO UHD 4K Panel mit 3.840 x 2.160 Pixel und Nvidia G-Sync Technologie.

Wem das noch nicht ausreicht, dem empfehlen wir einen Blick auf die SSD-Optionen. Hier setzt das Razer Blade Pro Gaming-Notebook auf zwei PCIe SSDs im M.2 Format sowie RAID 0 Verbund und einer Gesamtgröße von wahlweise 512 GB, 1 TB oder 2 TB. Hinzu kommen 32 GB DDR4 Arbeitsspeicher und zeitgemäße Anschlüsse wie ein Killer DoubleShot Pro Pack, bestehend aus dem Killer Wireless 1535 WLAN-ac Modul und einem Killer E2400 Gigabit-Ethernet Port. Natürlich sind auch USB-C mit Thunderbolt 3, drei USB 3.0 Schnittstellen, HDMI 2.0 und für Razer erstmalig sogar ein SDXC-Kartenleser an Bord. Mitgeliefert wird außerdem ein immer noch sehr kompaktes 250 Watt Netzteil, welches für die Stromversorgung und das Aufladen das 99 Wh Akkus dient.

Der Preis des Razer Blade Pro Gaming-Notebooks startet bei 4.199 Euro und die Auslieferung in Deutschland ist ab November 2016 geplant.

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