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  3. Quartalszahlen: Apple enttäuscht Anleger und Analysten

Entgegen der Erwartungen von Analysten wurde in Apples drittem Geschäftsquartal 2012 weniger Gewinn und Umsatz generiert als Anfangs angenommen. So wurde in den drei Monaten von April bis Juni ein Umsatz von 35 Milliarden US-Dollar erzielt, was einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal darstellt. Mit 17 Millionen iPads wurden zudem 84 Prozent mehr Tablet-PCs und mit 26 Millionen iPhones 28 Prozent mehr Smartphones verkauft. Der Gewinn stieg auf 8,8 Milliarden US-Dollar, was ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet. Im Macbook-Segment hat sich der Absatz mit vier Millionen verkauften Notebooks nur um zwei Prozent erhöht. Die iPods müssen sich mit einem Verlust von 10 Prozent abfinden.

Trotz der Steigerungen liegen die Ergebnisse hinter den Erwartungen der Anleger und Analysten zurück. Man könnte es Jammern auf hohem Niveau nennen, wenn trotz hoher Gewinne die Erwartungen nicht erfüllt wurden. Diese hatten mit einen Umsatz von 32,7 Milliarden US-Dollar und einem Gewinn von 9,8 Milliarden US-Dollar gerechnet. In einem Telefonmeeting lobte indes Apples CEO Tim Cook die Erfolge bei den Schulen und anderen Bildungseinrichtung. So hat der Landkreis in News Jersey beispielsweise knapp 6000 MacBook Air-Modelle für alle Schulen bestellt. Auch die Stadt Mansfield in Texas hat allein 11.000 iPads geordert.

Quelle: Apple, Handelsblatt

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