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  3. Quantum Break: Microsoft bringt PC-Fassung Mitte September auf Steam

Microsoft bringt das Action-Spiels Quantum Break noch einmal neu auf den Markt. Nachdem die PC-Version des Titels im April zunächst exklusiv für den Windows (10) Store veröffentlicht worden war, wird diese ab September auch auf Steam erhältlich sein.Bildquelle: Microsoft
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Quantum Break: In dem Action-Titel der finnischen Alan-Wake-Macher Remedy kann der Spieler grafisch opulent die Zeit manipulieren.

Microsoft und das Entwicklerstudio Remedy werden den bislang Xbox One und Windows Store exklusiven Action-Titel Quantum Break am 14 .September 2016 auch als PC-Version auf Steam und als sogenannte Timeless Collector’s Edition im Einzelhandel veröffentlichen. Das gaben die beiden jüngst bekannt. Darüber hinaus wird das Spiel ab sofort zu einem günstigeren Preis angeboten.

Im deutschen Windows Store kostet die Windows 10 exklusive Fassung von Quantum Break ab sofort 39,69 Euro. Ein Preis für die Steam-Version steht im Augenblick offenbar noch nicht fest, die entsprechende Seite ist in dem Online Store allerdings bereits aufrufbar. Die Timeless Collector’s Edition für den Einzelhandel wird laut Microsoft 39,99 Euro kosten und in Kooperation mit Nordic Games produziert und vertrieben. Diese Version bietet durchaus beachtliches fürs Geld, kommt sie doch in einer Premium-Verpackung sowie inklusive einer Making-Of Blu-ray, eines Making-Of Buches, dem Soundtrack auf CD, zwei Poster und einer Schnellanleitung daher. Das Spiel selbst benötigt fünf DVDs und erfordert die einmalige Aktivierung über Steam.

Besonders interessant macht die Steam-Fassung von Quantum Break nicht nur ihre Existenz an sich, sondern auch ein Blick auf die offiziellen Systemvoraussetzungen. Der offenbart nämlich, dass das leistungsfordernde PC-Spiel nicht länger Windows 10 und DirectX 12 zwingend voraussetzen wird. Stattdessen werden demnächst auch ältere Windows-Version bis hin zu Windows 7 sowie DirectX 11 unterstützt.

Ebenfalls Fragen wirft Microsofts Veröffentlichungsstrategie auf. Warum bringt der Redmonder Softwareriese die PC-Fassung von Quantum Break jetzt doch noch über Steam heraus, nachdem für die Windows Store Exklusivität zuvor so entschieden ins Rampenlicht gerückt wurde? Die Vermutung liegt da natürlich nahe, dass einfach nicht genug Exemplare über den Microsoft eigenen, aber von PC-Spielern bislang gänzlich missachteten digitalen Marktplatz abgesetzt werden konnten. Negativ ausgewirkt hat sich auf die PC-Absätze daneben sicherlich außerdem der technische Zustand, in dem das Spiel für Windows 10 erschien. Mittlerweile konnte Remedy allerdings die Probleme weitestgehend in den Griff bekommen und der neu für die Steam-Version hinzugefügte DirectX-11-Renderpfad könnte auch noch die letzten Unstimmigkeiten für den ein oder anderen Nutzer beheben.

Quelle: Microsoft (Xbox Wire)

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