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Project Neon: Konzeptbilder geben Ausblick auf neuen Look von Windows 10 (Bild 1 von 1)Bildquelle: notebookinfo.de
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Aero Glass Reloaded: Ein aktueller Bericht vergleicht einige der potentiellen Interface-Anpassungen für Windows 10 mit dem altvertrauten Design von Windows Vista/7.

Microsoft bewegt sich derzeit mit großen Schritten auf die Fertigstellung der nächsten Windows 10 Hauptversion zu, die lange als Redstone 2 bekannt war, mittlerweile aber ganz offiziell Creators Update heißt. So ist es kaum verwunderlich, dass sich der neugierige Blick der Netz-Gerüchteküche bereits verstärkt dem zuwendet, was der Redmonder Softwareriese über die bereits bekannten Änderungen hinaus für später im neuen Jahr 2017 geplant haben könnte. Nach ersten Hinweisen auf eine weitreichende Design-Anpassungen für die Benutzeroberfläche von Windows 10 vor einigen Wochen liefert MSPoweruser nun erste konkrete Informationen und sogar Konzeptbilder, die näher bringen sollen wie diese aussehen könnten.

Den neuesten vorliegenden Angaben und Screenshot nach, die MSPoweruser von eigenen, nicht näher spezifizierten Quellen erhalten hat, wird sich die bei Microsoft intern unter dem Codenamen Project Neon laufende Design-Runderneuerung darauf fokussieren, mehr Animationen sowie Transparenzen und wie Acrylglas wirkende Elemente der Windows 10 Benutzeroberfläche hinzuzufügen. Die visuellen Änderungen für bestimmte Teile der Oberflächen sollen gar ein wenig an die Zeiten von „Aero Glass“ unter Windows Vista und Windows 7 erinnern.

Im Zuge der Neuerungen für das Windows 10 Interface soll Microsofts auch striktere oder zumindest klar überarbeitete Design-Richtlinien an die App-Entwicklergemeinde ausgeben. Dadurch sollen künftige Universal Windows Platform (UWP) Apps insgesamt ein stimmigeres, ansprechenderes Oberflächen-Design aufweisen, Entwickler jedoch zugleich mehr Optionen an die Hand bekommen, um das Erscheinungsbild individueller zu gestalten. Außerdem bezieht Microsofts bei den Überlegungen für den neuen Look von Windows 10 offenbar auch die Interaktionsmöglichkeiten mit echten 3D-Elementen und Hologrammen (via HoloLens) mit ein. Unklar ist aber derzeit aber, wie genau und in welchem Umfang Microsoft diese Anpassungen in dem zweiten großen für 2017 geplanten Windows 10 Update - Codename Redstone 3 - unterbringen will.

Von den genannten Design-Überlegungen abgesehen ist im Moment noch nicht bekannt, ob Microsoft sich im Zuge von Project Neon auch daran wagen wird, Windows 10 deutlich stärker als bislang von Altlasten zu befreien. Gemeint sind damit unter anderem die vielen Einstellungen, die nach wie vor nur über die alte Systemsteuerung oder über andere schon vor Jahren in Windows implementierte Tools vorgenommen werden können, die allesamt nicht im Geringsten visuell an das moderne Oberflächen-Design von Windows 10 angepasst wurden.

Sofern die aktuellen Infos auch nur grob korrekt sind, ist in einigen Monaten - eventuell zur Entwicklerkonferenz Build 2017 - mit weiteren, dann vielleicht sogar schon offiziellen Details zu den Neuerungen, die in Redstone 3 enthalten sein werden, zu rechnen. Zuvor dürfte sich Microsoft aber erst einmal voll und ganz auf die Fertigstellung und anschließende Verteilung des Creators Updates konzentrieren.

Quelle: MSPoweruser

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