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Playstation 4: Sony liefert defekte Konsolen in den USA aus (Bild 1 von 1)Bildquelle: Sony
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Schlechter Start?: Die Sony Playstation 4 zeigt sich in Amerika mit Fehlern zum Konsolen-Launch.

Die Arbeitsbedingungen beim größten Auftragsfertiger der Welt – Foxconn - sind nicht die Besten und genau darauf wollen die Angestellten mit einer bisher beispiellosen Aktion anscheinend aufmerksam machen. Ein Foxconn-Mitarbeiter behauptet in einem chinesischen Forum, dass der Produktionsablauf der Sony-Konsole absichtlich sabotiert wurde. Zwar gibt Sony selbst eine potentielle Ausfallrate von knapp 0,4 Prozent für defekte Konsolen an, dennoch scheinen laut ersten Berichten aus den USA, weit mehr Käufer als üblicherweise beim Start einer neuen Konsolen-Generation von Fehlern betroffen zu sein.

Die Probleme zeigen sich dabei recht unterschiedlich. Probleme mit HDMI-Kabel, die kein Signal an den angeschlossenen Fernseher übertragen, gehören da noch zu den kleineren Übeln. Die pulsierende blaue LED wird in Fachkreisen als Blue Pulse of Death (BPOD) bezeichnet und wird auf einen Produktionsfehler bei der HDMI-Schnittstelle der Konsole zurückgeführt. Bei diesem Fehler steht ein kleines Stück Metall so ab, dass die Kontakte von dem HDMI-Kabel zerstört werden. Die Ursache für die Red Line of Death (RLOD) ist hingegen noch unbekannt. Die RLOD wird von einem piepsen der Konsole begleitet, bevor diese abstürzt und die LED-Leiste markant rot zu leuchten beginnt. Beobachtet wurde die RLOD bei dem Aktualisieren der Konsolen-Firmware.

Einträgen in einem chinesischen Forum zufolge, wollen die Mitarbeiter und teilweise zwanghaft rekrutierten studentischen Hilfsarbeiter mit diesen Aktionen auf ihre Situation aufmerksam machen. Angeblich soll sich der Sabotage-Versuch im Foxconn-Werk in Yantai, Provinz Shandong ereignet haben. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, ist die Reaktion von Foxconn und Sony von größtem Interesse für die Öffentlichkeit. Welche finanziellen Auswirkungen das auf Sony haben wird, ist zudem in keiner Weise abzusehen.

Quelle: Kotaku, GameZone

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