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  3. Patentstreit: Samsung lehnte außergerichtliche Einigung mit Apple ab

Laut den Gerichtsunterlagen offerierte Apple Lizenzen für 30 US-Dollar pro Smartphone und 40 US-Dollar pro Tablet im Oktober 2010. Apple Manager sagten aus, das Samsung Galaxy S, welches im Juni 2010 auf den Markt kam, habe Apple aufgrund der Ähnlichkeit zum iPhone geschockt. In den Augen von Apple sei das Galaxy S eine sklavische Kopie der iPhones. Nur Samsungs Status als wichtiger Zulieferer habe den Konzern aus Kalifornien vorerst zu Bestrebungen für eine außergerichtliche Einigung bewogen. Schon zwei Monate zuvor, im August 2010, sei Samsung gewarnt worden. Boris Teksler, Apple Direktor für Lizensierungen, sagt vor Gericht aus, dass Apple „nicht verstehen konnte, wie ein vertrauter Partner eine solche Kopie auf den Markt bringen konnte“.

Apple legte zudem zwei interne Studien von Samsung vor, in denen Samsungs Smartphones nicht nur detailliert mit dem iPhone verglichen wurde sondern auch zur Sprache kam, dass Samsung gewillt war, das Galaxy S dem iPhone anzupassen. Samsungs Anwälte nutzten ihre Zeit um die Zeugen von Apple zu attackieren. Diese Woche werden die Südkoreaner eigene Zeugen in den Zeugenstand berufen.

Quelle: AllThingsDigital

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