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Omen by HP: Neue Gaming-Notebooks & Grafikkarten-Dock vorgestellt (Bild 1 von 4)Bildquelle: HP
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Omen-Reihe: HPs neue Gaming-Notebook bieten entweder ein 15,6 oder 17,3 Zoll großes 4K- respektive 120Hz-1080p-Display, Intels Kaby Lake CPUs und moderne GPUs.

HP hat aktualisierte Gaming-Notebooks der Omen-Reihe angekündigt. Der US-Hersteller wird im Juli die neuen Omen by HP 15 und 17 auf den europäischen Markt bringen. Beide Laptops wurden im Vergleich zu ihren Vorgängern kräftig überarbeitet und weisen sowohl äußerlich als auch im Gehäuseinneren Designänderungen auf. Darüber hinaus hat HP den sogenannten Omen Accelerator präsentiert, bei dem es sich um ein Thunderbolt 3 Grafikkarten-Dock handelt, das Notebooks bei Bedarf mit enormer zusätzlicher Grafikleistung auf Desktop-Niveau versorgen kann.

Omen 15 und 17
Die neuesten Ausgaben der Gaming-Notebooks Omen 15 und 17 wurden von HP für höhere Spieleleistung sowie bessere VR-Kompatibilität entwickelt und bieten ein von der Flugzeug- und Weltraumtechnik inspiriertes Industriedesign. Farblich zeigen sich die mit hochwertigen Materialien gefertigten Gehäuse wieder in den für die Omen-Reihe typischen Tönen Schwarz und Rot.

Beide kommenden Gaming-Boliden von HP werden von einer Intel Quad-Core-CPU der 7. Core i Generation (Kaby Lake) angetrieben und können mit einer verbesserten Kühllösung aufwarten. Im Omen 17 beispielsweise setzt sich diese aus mehreren Lüftern, Heatpipes und Abluftöffnungen zusammen, was selbst bei langen, intensiven Spielesessions das Risiko von Leistungsdrosslung minimieren soll. Des Weiteren können die Laptops jeweils ganz nach Bedarf entweder mit einem 4K-Display oder einem 120Hz-1080p-Display mit Nvidia G-Sync ausgestattet werden.

Im neuen, relativ flachen Omen 15 verbaut HP Grafiklösungen bis hin zur Nvidia GeForce GTX 1060 in der besonders effizient arbeitenden Max-Q Ausführung, maximal 16 Gigabyte RAM und eine bis zu 512 Gigabyte fassende NVMe SSD sowie ein bis zu 1 Terabyte große HDD. Das neue Omen 17 hingegen kann mit einer Grafikkarte bis hin zur Nvidia GeForce GTX 1070 und bis zu 32 Gigabyte RAM sowie einem optischen Laufwerk in Kombination mit denselben Datenträgern wie im Omen 15 ausgestattet werden. Für Nutzer, die ihr Notebook nachträglich erweitern wollen, bietet HP bei den Geräten sogar einfachen Zugriff auf RAM, HDD und SSD über eine Wartungsklappe.

Komplettiert werden die Ausstattungshighlights der neuen Omen-Laptops durch Stereolautsprecher mit Audio by Bang & Olufsen, einen 3,5 Millimeter Klinkenanschluss, der über Headset 360 Grad Surround Sound ausgeben kann sowie eine hintergrundbeleuchtete Tastatur mit rot akzentuierten WASD-Tasten und Anti-Ghosting-Funktion. An externen Schnittstellen bieten die Geräte unter anderem 3x USB 3.0 (Typ-A), 1x HDMI 2.0 und 1x Thunderbolt 3 / USB 3.1 mit USB Typ-C Anschluss.

HP will die neue Gaming-Notebooks Omen 15 und 17 ab Mitte Juli 2017 unter anderem in Deutschland anbieten. Die Preise für das 15 Zoll Modell sollen dann bei 999 Euro und für das 17 Zoll Modell bei 1199 Euro starten.

Omen Accelerator
Als eine für so manchen Notebook-Nutzer mit Spiele-Faible sehr interessante Neuankündigung von HP könnte sich der Omen Accelerator entpuppen. Das US-Unternehmen ist zwar keinesfalls der erste Hersteller, der ein solches Thunderbolt 3 Dock für Desktop-Grafikkarten im Portfolio hat, aber der Omen Accelerator hat dank seines Preis-Leistungsverhältnisses und der zunehmenden Verbreitung von HP-Notebooks mit Thunderbolt 3 Schnittstelle echtes Potential zum Verkaufshit.

Was die Gestaltung der Grafikkarten-Box angeht, orientiert sich HP am Design anderer Produkte seiner Omen-Reihe, inklusive der Farbgebung in Schwarz und Rot. Hervorzuheben an der Ausstattung des Accelerators ist, dass das Gehäuse neben der Thunderbolt 3 Schnittstelle mit vier USB 3.0 Typ-A Ports, einem Gigabit-Ethernet-Port und einem 2,5 Zoll Erweiterungsschacht für einen zusätzlichen Datenträger aufwartet.

Für die Stromversorgung ist HPs Grafikkarten-Dock mit einem 500 Watt Netzteil bestückt und unterstützt damit offiziellen Angaben nach Desktop-Grafikkarten, die mit einem Strombedarf von bis zu 300 Watt ausgezeichnet sind. Zu den vom Hersteller getesteten PCIe-Grafiklösungen gehören die Nvidia GeForce GTX 1060 und 1070 sowie die AMD Radeon RX 580.

Was die exakte Zahl der mit dem Omen Accelerator kompatiblen Notebooks betrifft, ist eine allumfassend zufriedenstellende Antwort nur bedingt möglich. HP verspricht, dass die Grafikkarten-Box an den eigenen Laptops beziehungsweise Convertibles und All-in-Ones der Reihen Spectre 13, Spectre x360 13, Spectre x360 15, EliteBook x360 1030 G2 sowie Envy 27 und Envy Curved problemlos funktioniert und für eine spürbare Leistungssteigerung bei PC-Spielen sorgt. Darüber hinaus sollte das Accessoire aber in der Theorie natürlich auch im Zusammenspiel mit diversen anderen PCs mit Thunderbolt 3 Schnittstelle funktionieren. HP kann und will diesbezüglich jedoch nichts garantieren.

Der Omen Accelerator wird laut HP ab Mitte Juli 2017 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 299 Euro im deutschen Handel zu finden sein. Im Preis Innbegriffen ist die deutsche Mehrwertsteuer allerdings selbstverständlich keine Desktop-Grafikkarte.

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