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Oculus Connect 3: Neues Standalone VR-Headset und mehr angekündigt (Bild 1 von 2)Bildquelle: Oculus
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Oculus: Die von Facebook übernommene Firma zählt derzeit zu den einflussreichsten und innovativsten Unternehmen im Bereich Virtual Reality.

Derzeit sind in der Technologiewelt neben künstlicher Intelligenz Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) die beiden großen Themen schlechthin. Google, HTC/Valve, Microsoft, Samsung und Sony haben alle ihre ersten Initiativen auf diesen Feldern in der ein oder andren Form ausgerollt. Das einflussreichste und bekannteste Unternehmen, zumindest im Bereich Virtual Reality, ist derzeit aber die Facebook-Tochter Oculus mit seinem erfolgreichen Headset Rift. Somit ist es wenig überraschend, dass die Technologiebranche gestern Abend gespannt auf die Keynote zur Konferenz Oculus Connect 3 blickte. Eröffnet wurde diese von Facebook-CEO Mark Zuckerberg.

Die Ankündigungen auf der Keynote fokussierten sich zunächst auf neue Software-Lösungen für VR. Zuckerberg stellte eine soziale Plattform namens Toybox vor, die gewissermaßen Facebook in der virtuellen Realität werden könnte. Daneben wurde auch ein neues Erlebnis mit VR-Avataren demonstriert. Dabei unterhielt sich der Facebook-CEOs mit mehreren Personen, die rund um die Welt verteilt sein können, in einer virtuellen Umgebung und die Avatare aller Beteiligten wurden animiert durch Bewegungs-Tracking in Echtzeit.

Die größte Ankündigung der gestrigen Veranstaltung war allerdings ein neues VR-Headset, das ganz ohne Verbindung zu einem PC, Smartphone oder einer anderen Computing-Plattform funktionieren soll. Im direkten Vergleich zu Oculus Rift, das auf die Performance eines relativ leistungsfähigen PCs zurückgreifen kann, wird dieses Headset zwar weniger fortschrittliche Grafikberechnung bieten, dafür aber vollständig autonom nutzbar sein. Den mit Smartphones kompatiblen Headsets wie Googles Daydream View oder Samsungs Gear VR hat das neue Oculus-Produkt zudem exaktes Positions-Tracking voraus. Facebook beziehungsweise Oculus hat auf der Connect 3 noch keinen offiziellen Namen für die Neuentwicklung bekannt geben. Der aktuelle Prototyp wird mit Santa Cruz bezeichnet. Klar ist darüber hinaus schon jetzt, dass das neue Headset günstiger sein wird als das Rift. Einen exakten Preis oder einen Termin für den Marktstart gab es aber nicht zu erfahren.


Zusätzlich zu den genannten Ankündigungen nannte das Unternehmen ein paar neue Spieletitel, die demnächst für die VR-Plattform von Oculus erscheinen werden, und es wurden In-Ear-Kopfhörer präsentiert, die für nur 49 US-Dollar hervorragenden Klang liefern und bestens zu einem VR-Headset passen sollen.

Besonders für aktuelle Rift-Besitzer oder solche, die es demnächst werden wollen, interessant war schließlich noch die Bekanntgabe von Preis und Verfügbarkeitstermin für die seit langem sehnsüchtig erwarteten Motion-Controller namens Oculus Touch. Das Steuergerät für virtuelle Welten wird ab dem 6. Dezember 2016 für 199 US-Dollar erhältlich sein.

Quelle: Oculus

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