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Nvidia plant die Markteinführung der Notebook-Grafikkarten GeForce GTX 1080, 1070 und 1060 im August 2016. Das berichtete jüngst Golem.de unter Berufung auf offizielle Kreise.Bildquelle: Nvidia
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Pascal-Power: Nvidia hat in den letzten Monaten die erfolgreiche Markteinführung von drei High-End-Desktop-Grafikkarten feiern können.

Nach der Markteinführung der High-End-Desktop-Grafikkarten GeForce GTX 1080, 1070 und 1060 wird Nvidia den Fokus im nächsten Monat auf deren Notebook-Ableger schwenken. Wie Golem.de - offenbar unter Berufung auf offizielle Kreise - informiert, wird der US-Chipspezialist bereits Mitte August drei neue Laptop-GPUs auf Basis der leistungsstarken Pascal-Architektur ankündigen. Die Gerüchteküche deutete derlei bereits an. Besonders wichtig ist allerdings nun die Bestätigung dafür, dass die Bezeichnungen der Mobile-Varianten kein M-Suffix enthalten werden.

Wie mit der Einführung der GeForce GTX 980 für Notebooks im letzten Jahr vorgemacht hat, ist der Verzicht auf das M-Suffix bei den kommenden High-End-Laptop-GPUs von Nvidia gleichbedeutend mit deren fast identischen Spezifikationen hinsichtlich der Desktop-Karten GeForce GTX 1080, 1070 oder 1060. Laut Golem.de werden die GeForce GTX 1080, 1070 und 1060 für Notebooks vorrangig nur mit etwas langsameren Taktraten arbeiten als ihre jeweiligen Desktop-Pendants.

Einen ausstattungstechnisch womöglich signifikanten Unterschied soll es nur zwischen der Desktop- und Notebook-Version der GeForce GTX 1080 geben. Beim Mobile-Ableger verwendet Nvidia nämlich gemäß den vorliegenden Infos keinen GDDR5X-Speicher, sondern setzt auf altbewährten GDDR5-VRAM. Dies dürfte allerdings dem Umstand geschuldet sein, dass die Notebook-Grafiklösung ohnehin durch reduzierte Taktraten eine geringere Datentransferrate aufweist, was den schnelleren Speicher eventuell überflüssig macht. Wie dem auch sei, die GTX 1080 für Notebooks bietet laut Golem.de einen Pascal-Chip mit der Bezeichnung „GP104“ in voller Ausbaustufe, sprich mit 2560 Shader-Einheiten und einem 256-Bit-Interface. Konkrete Taktraten liegen noch nicht vor, allerdings der Hinweis, dass Nvidia die TDP (Thermal Design Power) der Mobile-Ausführung von 180 Watt auf 125 Watt gesenkt hat.

Im Falle der GeForce GTX 1060 und 1070 für Notebooks lassen sich die Unterschiede zu den Desktop-Varianten tatsächlich lediglich an den Taktraten (beziehungsweise der unter anderem daraus resultierenden TDP) festmachen. Die GTX 1060 besitzt also einen Pascal-Chip vom Typ „GP106“, der 1280 Recheneinheiten und ein 192 Bit breites Interface in die Waagschale wirft. Hinzu kommen außerdem 6 Gigabyte GDDR5-VRAM und eine TDP, die von 120 Watt auf nur 65 Watt reduziert werden konnte. Die GTX 1070 basiert wie die GTX 1080 auf dem GP104-Grafikchip, bei dem jedoch ein Bereich deaktiviert wird. Somit wartet die Grafiklösung noch mit 1920 nutzbaren Shader-Einheiten auf, das Interface bleibt aber 256 Bit breit und es werden 8 Gigabyte GDDR5-Speicher unterstützt. Die TDP hat Nvidia bei der Notebook-Version der GTX 1070 von 150 auf 85 Watt reduziert.

Der exakte Termin für die offizielle Ankündigung der neuen Notebook-GPU-Line-up von Nvidia wird in dem Artikel leider nicht erwähnt, und es ist auch noch unklar wann mit ersten Geräten gerechnet werden darf, die mit den leistungsfähigen Grafiklösungen aufwarten. Gut also, dass es nur noch wenige Wochen bis August sind und wir dann sicherlich diesbezüglich mehr erfahren.

Quelle: Golem.de

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