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  3. Nvidia: Grafikkarten-Hersteller mit 4 Mrd. US-Dollar Umsatz in 2011

Die Geschäftszahlen, die Hersteller Nvidia am gestrigen Abend nach Börsenschluss veröffentlicht hat, hinterlassen gemischte Gefühle bei den Anlegern. In den letzten Monaten konnte der Hersteller von dem weiterhin anhaltenden Boom im Smartphone Segment profitieren. Die Tegra Chips scheinen sich allerdings nicht so gut verkauft zu haben wie gehofft und das schlägt sich in den Zahlen nieder. Bereits vor einigen Wochen hatte das Unternehmen eine Umsatzwarnung ausgegeben.

Mit 953,2 Millionen US-Dollar konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 66,8 Millionen US-Dollar gesteigert werden. Der Gewinn hingegen sank im selben Zeitraum von 171,7 Millionen auf nur noch 116 Millionen US-Dollar.

Im Hinblick auf das dritte Geschäftsquartal 2012 können die Zahlen aber nicht überzeugen. Mit einem Umsatz von 1,07 Milliarden US-Dollar und 178,3 Millionen US-Dollar Gewinn konnte in diesem Dreimonatszeitraum deutlich mehr erwirtschaftet werden. Der Hersteller selbst begründet diesen Rückgang mit der anhaltenden Festplattenkrise undmit dem vollzogenen Wechsel in der Tegra-Sparte. Beim Übergang von Tegra 2 auf den neuen Tegra 3 Quad-Core Prozessor wurde ein 43 prozentiger Rückgang auf 109 Millionen US-Dollar gegenüber dem dritten Quartal verzeichnet.

Auf das gesamte Jahr gesehen kann Nvidia in allen Kernbereichen Gewinne verzeichnen. Allein das Tegra Geschäft konnte mit einer Wachstumsrate von 199 Prozent einen Umsatz von 591,2 Millionen US-Dollar erzielen. Ein Plus von 5,6 Prozent legte der Bereich der professionellen Grafikkarte mit 864,3 Millionen US-Dollar zu. Das herkömmliche Consumer Geschäft mit Grafikkarten stagnierte auf einem marginalen Plus von 0,6 Prozent bei 2,54 Milliarden US-Dollar.

Der Gesamtumsatz stieg um 12,8 Prozent auf knapp 4 Milliarden US-Dollar und auch der Gewinn stieg auf 581,1 Millionen US-Dollar an. Für das erste Quartal 2013 erwartet der Hersteller einen leichten Umsatzrückgang auf 900 bis 930 Millionen US-Dollar. Man setzt vor allem auf Tegra 3 und die bald erscheinende Kepler Grafikkarten-Generation.

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